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Dritter Platz beim großen Backen

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Es reichte nicht für den Sieg, war aber eine tolles Erlebnis: Max Toby Welke und Annica Bergmann haben beim »Großen Backen« den dritten Platz belegt. © Red

Usingen (cju). Mitfiebern bis zum Schluss: Max-Toby Welke hat sein Abschneiden in der SAT.1-Show »Das große Backen - die Profis« vorab niemandem verraten. »Wir saßen am Sonntagabend mit Freunden gemeinsam vor dem Fernseher und haben nach einem gemütlichen Grillnachmittag die letzte Ausgabe angeschaut«, berichtet der gebürtige Usinger. Dass sein Team Rot im Finale Platz drei, also die Bronzemedaille, erreichte, war also für die meisten eine echte Überraschung.

Auch für Mutter Alexandra Welke, die zu Hause vor dem Fernsehapparat saß und bis zur letzten Sekunde mitfieberte. »Ich habe mit seinem großen Bruder Benjamin gesprochen und ansonsten bin ich total stolz auf Max, dass er so weit gekommen ist«, freute sich die Betreiberin des Rathauscafés im Gespräch mit unserer Zeitung.

Max-Toby ging nach der Ausstrahlung der Sendung am nächsten Tag gleich wieder arbeiten. »Auf der Arbeit haben mir viele gratuliert und auf die Schulter geklopft«, freut er sich über positive Resonanz auf die Sendereihe. In Berlin, wo die Sendung im Januar aufgezeichnet wurde, habe man noch einen gemütlichen Abend mit zwei Juroren beim Italiener verbracht und viel über den Beruf und seine Facetten gesprochen.

»Das war ein schöner Abschluss«, so Max-Toby. Mitgekommen waren Bettina Betty Schliephake-Burchardt und Günther Koerffer. Christian Hümbs war leider verhindert. Die Backbuchautorin und der Hofkonditor am Schwedischen Königshaus widmeten sich noch einmal ihren Finalisten. Max Toby und Annica Bergmann waren auf Rang 3 gekommen. Janosch und Richard erreichten Silber und der goldene Cupcake und die Siegerprämie von 10 000 Euro ging an Team Schwarz, Michael und Natalie aus Wien.

Aus Konkurrenten wurden Freunde

Max-Toby hat noch Kontakt zu einigen der Teilnehmer. So weiß er, dass Michael sich in Oberösterreich selbstständig gemacht hat und ein Café mit Bäckerei/Konditorei sowie Zimmern betreibt. Ihn wollen Max und seine Lebensgefährtin im Sommer besuchen. Auch Janosch, der im Team Gelb war und in Weimar lebt, soll besucht werden. »Da haben sich schon Freundschaften entwickelt«, blickt der Usinger sehr froh zurück auf die neue Erfahrung. Seine Teampartnerin Annica hat sich selbstständig gemacht, kann er berichten. Sie hat eine eigene kleine Backstube in Landau in der Pfalz und erledigt Auftragsarbeiten wie beispielsweise Hochzeitstorten.

Welke hat festgestellt, dass er inzwischen einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht hat. »Ich habe viel mehr Follower auf Instagram und viele schreiben mir und finden es klasse, was ich da gemacht habe«. Er hatte viel Spaß beim Dreh und auch beim Finale. Natürlich seien manche Aufgaben etwas außer der Reihe gewesen - »ich habe noch nie als Konditormeister Bonbons hergestellt« - aber im Großen und Ganzen konnte er mit Unterstützung von Annica die ganze Bandbreite dessen, was ihren Beruf ausmacht, darstellen. Und dazu noch unter Beweis stellen, dass er wirklich »etwas drauf hat«.

Beim Finale hatte Team Rot bei beiden Aufgaben nicht wirklich gute Karten. So sollte zunächst ein Geburtstag mit 24 verschiedenen Leckereien bereichert werden. Und dabei ging einiges schief… Team Rot fabrizierte Macarons, Donuts, Bonbons und Madeleines.

Die Donuts reißen es raus

Die Macarons und auch die Bonbons gefielen der Jury gar nicht. Die Madeleines fielen ebenfalls durch und nur die Donuts konnten es reißen. Am Ende gab es 14 Punkte.

Bei der zweiten Aufgabe galt es, ein Schaustück zu produzieren und das Geburtstagsmotto noch einmal aufzugreifen. »Hutmachers Teaparty« war das Motto von Max und Annica. Auch hier klappte leider nicht alles - aber am Ende gab es insgesamt 34 Punkte.

Dennoch bereuten es Max und Annica nicht, sich für die Show angemeldet zu haben. Denn es habe Spaß gemacht und man habe auch vieles gelernt. Schließlich konnten sich die beiden gegen andere Profis durchsetzen, die zum Teil viel mehr Jahre und Erfahrung in den Ring werfen konnten. »Es war eine tolle Erfahrung«, so Max-Toby Welke zu seinem Ausflug ins Showgeschäft.

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