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Einen Beruf finden, der Spaß macht

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"Friendship" lautet der Titel eines selbst geschriebenen Songs, mit dem die Hauptschüler der ARS werden. © Saltenberger

Gute Wünsche für die Hauptschul-Absolventen der Adolf-Reichwein-Schule

Neu-Anspach -Verabschiedungsfeiern haben immer zwei Seiten: Einerseits geht etwas zu Ende, das vielleicht so schlecht nicht war, andererseits eröffnen sich neue Wege. Das trifft sicherlich auf einen Schulabschluss zu, sofern er erfolgreich war. Und das gilt wiederum für die Absolventen des Hauptschulzweigs der Adolf-Reichwein-Schule zu, die in dieser Woche die Schule mit ihrem Zeugnis verlassen. Die ARS würdigte dieses Ereignis in einem feierlichen Rahmen mit musikalischer Begleitung durch die Schulband und einem weiteren musikalischen Intermezzo eines Gesangsensembles der "Europa AG" mit einem selbst geschriebenen Song mit dem Titel "Friendship", vorgetragen in verschiedenen Sprachen.

Ansprachen gab es auch, und ein Festakt ist auch immer eine Gelegenheit, in der Zitatensammlung nachzuschauen: "Ich bin nicht gescheitert, sondern habe 1000 Wege entdeckt, die nicht zum Ziel führen", berief sich Schulleiter Dirk Schulz auf eine Weisheit von Thomas Alva Edison und projizierte sie auf die Schulzeit: "Vielleicht war der Weg nicht immer geradlinig, aber letzten Endes doch erfolgreich. Diesen Erfolg feiern wir heute." Mit der Pandemie hätten sie auch erfahren, wie es sei, eine Krise zu durchstehen, sprach er die Schüler an. Dass sie es geschafft haben, müsse ihnen Selbstvertrauen geben, mutmaßte er weiter und gab seinen nunmehr Ehemaligen den Ratschlag mit: "Seid zielstrebig, nehmt Rücksicht auf andere und seid zu Euch selbst nicht zu streng".

Starke Vorbilder ausgezeichnet

"Heißes Wasser ist nichts für einen Pinguin", meinte Michael Greunke, Stufenleiter der Klassen 9 und 10. Er legte den Absolventen ans Herz, herauszufinden, was für sie das Passende ist: "Wer bin ich, was kann ich, was nicht, was will ich, was sind meine Stärken?", formulierte er hilfreiche Fragen, den richtigen Weg zu finden.

In diesem Sinne wünschte auch Schulelternbeirat Jens Perloci den Absolventen Glück bei der Suche nach dem richtigen Weg. Das tat auch Bürgermeister Thomas Pauli, der dabei etymologische Aufklärung betrieb: "Absolvieren kommt vom lateinischen "absolvare" und bedeute beenden, befreien, lösen und vollenden".

Oliver Albert vom Förderverein der Schule kam nicht nur mit Ratschlägen und Glückwünschen auf die Bühne der Aula, sondern zeichnete mit Präsenten all jene Schüler aus, die sich vorbildhaft verhalten und persönliche Stärken gezeigt hatten. Dies waren: Ioannis Kamperai, Sirak Ghebretensae, Amalia Müller und Emran Manal. Und auch er hatte noch einen Tipp für die Suche nach dem richtigen Weg in das Berufsleben: "Wenn etwas Spaß macht, fühlt es sich nicht mehr so nach Arbeit an".

So mit Anerkennung und Wertschätzung ihrer schulischen Leistung ausgestattet, übernahmen die Klassenlehrer dann die letzte und vielleicht wichtigste Phase der Verabschiedung: die Ausgabe der Zeugnisse. Dies aber nicht, ohne die gemeinsame Zeit aus ihrer Sicht noch einmal kurz gerafft Revue passieren zu lassen. Beispielsweise nach dem Motto "ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, mit einer Bilderschau.

Anschließend übergab Alexander Merget die Zeugnisse für seine Klasse H9a, Cindy Peter für die Schülerinnen und Schüler der Klasse H9b sowie Jolanta Sudeikyté den Absolventen der Klasse H9c.

Mit einem weiteren musikalischen Beitrag ging die Feier in einen Sektempfang über, wo das Kapitel Schule für die meisten endgültig abgeschlossen wurde. Aber es gibt auch Schüler, welche die Schulzeit verlängern und sich als erstes Ziel den "Realschulabschluss" und damit sicher guten Weg in die Zukunft ausgesucht haben.

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