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Einmalige Verirrung?

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Zu »IZEDUL - Kritik wird zum Bumerang« vom 29. Januar.

Ich möchte mich in diesem Leserbrief nicht zu den Argumenten, die pro oder contra zum Bau der Nord-Ost-Umgehung sprechen, äußern. Diese liegen klar auf dem Tisch und sie sprechen klar für die Haltung von IZEDUL.

Mir geht es hier um den Umgangston, der in diesem Artikel »gepflegt« wird. Dazu stelle ich fest, dass dieser sich doch sehr stark von einer sachbezogenen Argumentation entfernt hat und auf eine persönliche Ebene verlagert wurde.

So ist die Behauptung, dass es »…nicht wirklich um die Erhaltung der Usinger Landschaft geht, sondern um die Eigeninteressen des Vorsitzenden Gerhardt« - eine Unterstellung und reines Wunschdenken. Herr Gerhardt steht mit seinem Engagement nicht alleine da und bei Weitem nicht alle Gegner der Nord-Ost-Umgehung wohnen in den Weingärten. Viele wohnen in anderen Stadt- oder Ortsteilen und Gemeinden. Über 250 geschriebene Einwendungen sprechen ihre eigene Sprache. Alle Gegner der Umgehung eint vor allem eines: Der Erhalt der Usinger Landschaft.

Erschrocken hat mich, dass Herr Gerhardt mit einem »IM« verglichen wird. Wenn man das liest hofft man, dass der Behauptende die Bedeutung und den Hintergrund dieses Kürzels nicht genau kennt und - falls doch - hofft man jedenfalls, dass es sich um eine einmalige Verirrung handelt. Jemanden auch nur annähernd in die Ecke eines Stasi-Spitzels zu rücken, ist nicht lustig. Außerdem könnte sich auch das Regierungspräsidium als »Arbeitgeber« des Spitzels angesprochen fühlen.

Oliver Loeck, Wehrheim

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