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Fahrzeuge gehören auf die Grundstücke

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Die Hundstädter Straße und die dort oftmals entstehende Parksituation ist für manche Anlieger ein Problem. © schwarz-cromm

Anwohner beschwerten sich lange über geparkte Autos, doch jetzt ist Ruhe eingekehrt

Michelbach -Gute Nachrichten: Es gab zuletzt keine weiteren Beschwerden über geparkte Autos in der Hundstädter Straße in Michelbach. Es handelt sich um eine Anliegerstraße, in der laut einem Anlieger und einem durchfahrenden Landwirt Fahrzeuge abgestellt wurden, die dort nicht hingehören.

Ortsvorsteher Stefan Göldner (UWM) und sein Ortsbeiratsteam Bianca Fischer (CDU) und Dominic Anné (UWM) bestätigten am Montag im Dorfgemeinschaftshaus während der Sitzung des Ortsbeirates, dass sich niemand mehr beklagt hat. Der Ortsbeirat hatte das Ordnungsamt auf die Problematik aufmerksam gemacht.

Status in Frage gestellt

Zumal auch die Feuerwehr sich immer wieder beschwert hatte, bei Einsätzen "zugeparkt" zu werden. Der Ortsbeirat schlug daher die Schaffung von gekennzeichneten Parkflächen vor. Das Ordnungsamt teilte daraufhin mit, eine Umsetzung sei grundsätzlich möglich, aber nicht zwingend nötig. Die Fahrzeuge könnten auf den Grundstücken geparkt werden.

"Ich verstehe die Diskussion nicht", wandte einer der anwesenden Bürger ein. Seit Jahren hätten dort Fahrzeuge geparkt. "Dann versetzt doch einfach das Anlieger-Schild ein Stück weiter nach hinten", schlug ein anderer Bürger vor.

Eine Idee, die der Ortsvorsteher aufgriff, indem er den Status der Anliegerstraße infrage stellte. Den Antrag an die Stadt, diesen Status aufzuheben, ging aber nur Bianca Fischer mit. Dominic Anné lehnte ihn ab. Parkflächen hinter der Feuerwehr auszuweisen, egal ob mit einem Schild oder mit Pflasterflächen, fand ebenfalls die Zustimmung von Göldner und Fischer. Anné enthielt sich. Dass für die Feuerwehrausfahrt eine Sperrfläche geschaffen wird, das befürworteten aber alle drei Ortsbeiräte.

Die Eingangstreppe zum Dorfgemeinschaftshaus ist zwar immer noch beschädigt. Die Schäden sind aber von der Stadt aufgenommen worden, weshalb der Ortsbeirat diesen Punkt von der Prüfliste strich. Schotter wird bei Regen in der Waldstraße auf die Straße gespült. Es gab diesbezügliche Beschwerden aus der Bürgerschaft. Das liege am starken Gefälle in dem Bereich und sei keine bauliche Maßnahme wert, lautete die Antwort aus dem Rathaus. Auch der Brunnen in der Hubertusstraße könne nicht zum DGH versetzt werden. Gelbe Tonnen anstelle von Säcken seien ebenso nicht vorgesehen, könnten aber gegen Entgelt gemietet werden, teilte Göldner mit.

Ärger rund um die Grillhütte

Ein weiteres Problem stellte in der Vergangenheit die Vermietung und Nutzung der Grillhütte dar. Es war immer wieder danach zu Ärger gekommen. Der Ortsbeirat hatte daher in einer früheren Sitzung neue Regeln vorgeschlagen und ein Übergabeprotokoll mit Verhaltensregeln aufgestellt, das die Nutzung der Grillhütte regelt und von jedem Mieter vorab zu unterzeichnen ist. Derzeit gebe es aber keine negativen Meldungen, teilte Göldner mit. Mit dem Bauhof hatte er vereinbart, dass die unhandlichen Gitter auf dem Platz benutzerfreundlicher gestaltet werden.

Ein Bürger machte darauf aufmerksam, dass alle, die dort grillen, genügend Wasser parat haben müssten. "Das Grillen ist bei anhaltend trockenem Wetter sehr gefährlich", argumentierte er. Der Ortsbeirat will diese Idee aufnehmen.

Ob der Sand auf dem Spielplatz inzwischen ausgetauscht wurde, das wussten die Ortsbeiratsmitglieder nicht. Sie gehen aber davon aus, dass es zeitnah stattfinden wird. Es lag aber eine weitere Beschwerde vor: Auf dem Friedhof wird nicht alles gemäht. Und es sollten anonyme Wiesengräber angeboten werden, für die es eine zentrale Gedenkstelle geben sollte. Beides leiten die Ortsbeiräte an die Stadt weiter.

Dass der grüne Randstreifen am Bolzplatz sich immer weiter ausbreitet, habe der Bauhof als positiv bezeichnet, weil dadurch die Bälle nicht so weit wegrollen, hieß es. Vereinbart wurde aber, dass einmal im Jahr, immer im Herbst, komplett gemulcht wird, teilte Göldner mit.

Rings um die Tischtennisplatte am Bolzplatz entsteht durch das Herumlaufen bei feuchtem Wetter sehr schnell Matsch. Dieses Problem könnte mit Fallschutzmatten beseitigt werden, schlug Stefan Göldner vor. Geld sei im Budget des Ortsbeirates dafür noch vorrätig. Und: Das Glasfaser soll im September angeschlossen werden.

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