Viel los ist in der Corona-Pandemie am Großen Feldberg im Taunus. Etliche Familien sind mit dem Schlitten unterwegs.
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Viel los ist in der Corona-Pandemie am Großen Feldberg im Taunus. Etliche Familien sind mit dem Schlitten unterwegs.

Gefahr durch Neuschnee

Besucher-Chaos am Feldberg: Zwei Kinder bei Unfall verletzt

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  • Isabel Wetzel
    Isabel Wetzel
  • Teresa Toth
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  • Rebecca Röhrich
  • Melanie Gottschalk
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Trotz Corona-Pandemie strömen zahlreiche Menschen auf den Feldberg. Zwei Mädchen wurden bei ihrem Rodel-Ausflug verletzt – eine von ihnen schwer.

  • Die Straßensperrungen rund um den Feldberg werden auch 2021 bis auf Weiteres verlängert.
  • Aufgrund von Schneebruchgefahr und umstürzenden Bäumen herrscht auf dem Großen Feldberg aktuell Lebensgefahr.
  • Zwei Mädchen wurden bei einem Rodel-Unfall auf dem Feldberg schwer verletzt.

Update vom Freitag, 08.01.2021, 9.10 Uhr: Der Feldberg im Taunus kommt im aktuellen Winter-Chaos nicht zur Ruhe. Der Neuschnee lockt immer noch viele Besucher in den Taunus und die von den trockenen Sommern belasteten Bäume halten die Last des Schnees nicht mehr aus. Es besteht Lebensgefahr durch Schneebruch und umstürzende Bäume. Trotzdem zieht es im Corona-Lockdown immer noch viele Menschen in die Natur und auf die Rodel-Pisten. Für eine Familie nahm der Rodel-Ausflug auf den Feldberg am Donnerstagnachmittag (07.01.2021) ein furchtbares Ende.

Zwei Mädchen haben sich beim Rodeln auf einem Schwimmreifen auf dem Feldberg in Königstein (Hochtaunus) verletzt. Wie die Polizei am Abend berichtet, waren die zwölf- und 13-jährigen Mädchen gemeinsam auf dem Reifen einen Hang hinuntergefahren und gegen einen Baum gerast. Die Zwölfjährige wurde bei dem Rodel-Unfall schwer verletzt, die 13-Jährige leicht. Der Rettungsdienst brachte die beiden ins Krankenhaus. Nach Angaben der Polizei waren die Eltern der beiden bei dem Unfall in der Nähe.

Chaos am Feldberg trotz Corona: Bürgermeister hält Verbot für unrealistisch

Update vom Montag, 04.01.2021, 14.30 Uhr: Am Neujahrswochenende (02./03.01.2021) war der Ansturm auf den Wintersportort Willingen im nordhessischen Kreis Waldeck-Frankenberg so groß, dass dieser nun ein Betretungsverbot beschließen will. Der Landkreis arbeitet derzeit an einer Verfügung auf Grundlage des Infektionsschutzes in der Corona-Pandemie. Jetzt hat sich der Bürgermeister eines betroffenen Ortes im Taunus zu Wort gemeldet. Auch die Orte um den Großen Feldberg in Hessen werden trotz Pandemie regelrecht vom „Schnee-Tourismus“ überrannt.

Der Bürgermeister der Gemeinde Schmitten im Taunus, Marcus Kinkel, glaubt allerdings nicht an die Wirkung eines Verbots. „Wir werden gar nichts in den Griff kriegen, es gibt Probleme, die kann man nicht lösen auf der Welt“, sagte er am Montag (04.01.2021) gegenüber der „FAZ“. Wenn jetzt auch noch Besucher auf Waldwegen kontrolliert werden sollen, stelle sich die Frage wer das durchführen soll. „Keiner!“, erklärte der Bürgermeister.

Jede Menge Neuschnee zieht bereits seit Wochen zahlreiche Menschen auf den Großen Feldberg im Taunus.

Verkehrs-Chaos und Andrang am Feldberg: Sperrungen verlängert

Update vom Montag, 04.01.2021, 11.35 Uhr: Auch am ersten Januar-Wochenende 2021 ist der Ansturm von Schnee-Ausflüglern im Taunus riesig. Die Polizei Westhessen hatte am Sonntag (03.01.2021) noch einmal dringend dazu aufgerufen, auf einen Ausflug zum Großen Feldberg zu verzichten. Die Gemeinden sperrten in Zusammenarbeit mit Polizei und Ordnungsamt sämtliche Zufahrtsstraßen und Parkplätze. Immer wieder wird darauf hingewiesen, den Schnee abseits vom Feldberg zu genießen – der höchste Berg sei nicht das einzig schöne Ausflugsziel im Taunus. Am Sonntag habe sich die Situation dann etwas entspannt, teilte ein Sprecher der Polizei Königstein mit.

Der Verein Taunus Touristik Service e.V. informiert darüber, dass die Straßenverkehrsbehörde des Hochtaunuskreises die Sperrungen rund um den Feldberg bis auf Weiteres verlängert hat. Die folgenden Straßen sind derzeit von der Sperrung betroffen:

Landesstraße L3024 zwischen Rotem Kreuz und Sandplackengesperrt
Landesstraße L3025 ab Anschluss Eselsheck an der B 8gesperrt
Landesstraße L3276 zwischen Sandplacken und Oberreifenberggesperrt
Landesstraße L3004 zwischen Oberursel-Hohemark und Sandplacken bis Schmitten, Höhe Schwimmbadgesperrt

Die Lifte auf dem Feldberg seien nach wie vor gesperrt, Loipen nicht gespurt, heißt es auf der Webseite des Vereins weiter. Durch die weiträumigen Sperrungen könnten zahlreiche Parkplätze nicht angefahren werden.

Corona-Chaos am Großen Feldberg: Polizei mit emotionalen Worten auf Twitter

Update vom Sonntag, 03.01.2021, 16.30 Uhr: Auch am Sonntag strömten zahlreiche Menschen zum Großen Feldberg im Taunus, um dort zu wandern oder zu rodeln. Der hohe Andrang führte erneut zu verstopften Straßen und überfüllten Parkplätzen, sodass die Polizei appellierte, das Gebiet rund um den Großen Feldberg zu meiden. „Bitte bleibt zuhause“, fleht die Polizei Westhessen auf Twitter. Nachdem am Vortag teilweise sogar die Bundesstraße 8 zugeparkt war, wurde die Zufahrt über diese am Sonntag (03.01.2021) für den Autoverkehr gesperrt.

Auch der Königsteiner Ortsteil Falkenstein und die Verbindungsstraße zwischen Glashütten-Oberems und Schmitten-Dorfweil sperrte die Polizei voll. So angespannt wie am Vortag soll die Situation am Großen Feldberg im Taunus inzwischen jedoch nicht mehr sein: „Im Großen und Ganzen ist die Lage relativ unter Kontrolle“, sagte ein Sprecher der Polizei in Königsstein (Hochtaunuskreis).

Von ebenfalls chaotische Zustände berichtete die Polizei in Niedernhausen (Rheingau-Taunus-Kreis). „Viele Einheimische und Auswärtige nutzten die schöne Winterlandschaft für Schlittentouren und Spaziergänge“, sagte ein Sprecher gegenüber der Deutschen Presseagentur. Auch auf der Neukirchner Höhe im Odenwaldkreis sollen sich zahlreiche Ausflügler tummeln, die sich trotz der Pandemie weder an den Sicherheitsabstand, noch an das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung halten.

Polizei warnt vor Anreise zum Großen Feldberg: Schneebruch droht

+++ 15.23 Uhr: Die Polizei Westhessen hat ihren Hinweis, den Großen Feldberg weiträumig zu meiden, erneuert. Insbesondere Schmitten mit den Ortsteilen Oberreifenberg, Niederreifenberg, Arnoldshain und Hegewiese und Königstein-Falkenstein sollen demnach nicht angefahren werden.

Weiterhin warnt die Polizei noch immer vor Schnee- und Eisbruch rund um den Großen Feldberg. Entsprechende Sperrungen sollen demnach befolgt werden.

Update vom Samstag, 02.01.2021, 12.30 Uhr: Aufgrund des hohen Andrangs am Großen Feldberg im Taunus müssen alle Zugänge zum Berg gesperrt werden. Auch nach Neujahr ist die Lage chaotisch. Auf Nachfrage bestätigte die Polizei der Stadt Königstein im Taunus, dass alle Straßen wegen Schneebruchgefahr weiterhin konsequent abgesperrt werden.

Da somit kein Zugang zum Großen Feldberg im Taunus möglich ist, wandern viele anreisende Menschen jedoch in anliegende Ortschaften und verstopfen dort die Straßen – so etwa in Oberreifenberg sowie Falkenstein. Auch auf die Bundesstraße ist von dem Besucherandrang betroffen. Ein komplettes Verstopfen dieser versucht die Stadt jedoch zu verhindern.

Corona-Chaos am Großen Feldberg: Polizei sperrt Parkplätze

+++ 13.18 Uhr: Auch an Neujahr bleibt die Polizei weiterhin in Bereitschaft im Gebiet rund um den Großen Feldberg im Taunus. In den vergangenen Tagen hatte ein großer Ansturm von Besuchern zu Verkehrschaos geführt. Weiterhin ließ Schneebruch Bäume umstürzen und Äste auf die Straße fallen, was einen sicheren Verkehr rund um das Plateau unmöglich machte. Die Polizei bestätigte nun auf Nachfrage, dass die Straßen rund um den Feldberg weiterhin gesperrt bleiben.

„Die Besucher haben nun begonnen, auf den Straßen rund um den Feldberg zu parken“, bestätigte ein Polzeisprecher aus Königsstein auf Nachfrage. „Wir sprechen die Leute an und achten darauf, dass nicht falsch geparkt wird.“ Vor allem die umgestürzten Bäume seien der Hauptgrund für die Straßensperrungen. Die Lage sei heute (01. Januar 2021) vergleichsweise ruhig. Da nun auch die Gebiete rund um den Feldberg voller Schnee seien, hofft die Polizei, dass der Ansturm auf den Feldberg sich besser verteilt und dadurch weiteres Park- und Verkehrschaos verhindert werden kann.

Landesstraße L3024 zwischen Rotem Kreuz und Sandplackengesperrt
Landesstraße L3025 ab Anschluss Eselsheck an der B 8gesperrt
Landesstraße L3276 zwischen Sandplacken und Oberreifenberggesperrt
Landesstraße L3004 zwischen Oberursel-Hohemark und Sandplacken bis Schmitten, Höhe Schwimmbadgesperrt

Großer Feldberg: Bürgermeister platzt wegen Ansturm der Kragen

+++ 10:52 Uhr: In vielen Gemeinden rund um den Großen Feldberg im Taunus liegen die Nerven blank. Nun platzte dem Wehrheimer Bürgermeister Gregor Sommer der Kragen: „Leute, Leute: Muss das sein? Müssen wirklich alle zum Feldberg mit dem Auto hochfahren? Normal ist das jedenfalls nicht mehr und ich habe dafür auch null Verständnis“, schimpft er auf der Homepage der Gemeinde Wehrheim. Es gebe auch in anderen Kommunen wunderbare Wandermöglichkeiten.

Parken am Großen Feldberg unmöglich: Polizei sperrt Gebiet

Update vom Freitag, 1.1.2021, 10.30 Uhr: Wegen chaotischen Zuständen durch Besucherströme, umgestürzte Bäume und extreme Wetterbedingungen in den letzten Tagen bleibt das Plateau des Großen Feldbergs auch an Neujahr für den Individualverkehr gesperrt. Eine Zufahrt zum Gipfel ist nur dem öffentlichen Nahverkehr gestattet. Der Erste Kreisbeigeordnete des Hochtaunuskreises Thorsten Schorr (CDU) appelliert an die Leute in der Umgebung, von Ausflügen zum Feldberg abzusehen. Im Taunus gebe es schließlich noch weitere Gebiete, die einen Besuch wert sind und an dem sich Ausflügler besser verteilen können.

Der Touristikservice im Taunus erklärt, dass es momentan sehr schwierig sei, Tipps zu geben. Jeder Besucher müsse sich vor der Anreise selbst informieren und „sich darüber im Klaren sein, dass es an manchen Tagen bei der Parkplatzsuche eng werden kann“. Der beste Tipp sei es, auf andere Gebiete auszuweichen und auf einen Ausflug zum Großen Feldberg zu verzichten. Die Katastrophenschutzbehörde im Hochtaunuskreis, auf den sich der Touristikservice beruft, rät von Spaziergängen, Wanderungen und sportlichen Aktivitäten im Feldberg-Gebiet ab. Die Sicherheit von Besuchern könne derzeit nicht gewährleistet werden.

Parken am Taunus: Folgende Gebiete sind voraussichtlich bis zum 4. Januar gesperrt:

Auch der öffentliche Nahverkehr in diesem Gebiet wird eingestellt, teilt der Touristikservice Taunus mit.

Großer Feldberg: Chaotische Zustände und extremes Wetter – Polizei muss Gebiete sperren

+++ 18.15 Uhr: Aufgrund der extremen Wetterbedingungen am Feldberg mit Schneebruch, Eisschlag und umgestürzten Bäumen hat die Straßenverkehrsbehörde des Hochtaunuskreises umfangreiche Straßensperrungen rund um das Areal verfügt.

Bis einschließlich zum 4. Januar ist die Landesstraße L3025 ab Anschluss Eselsheck an der B 8, die L3276 zwischen Sandplacken und Oberreifenberg und die L3004 zwischen Oberursel-Hohemark und Sandplacken bis Schmitten, Höhe Schwimmbad gesperrt.

Auch der öffentliche Personennahverkehr wird in diesem Gebiet am Feldberg eingestellt. Die Katastrophenschutzbehörde des Hochtaunuskreises bittet zudem darum, von Spaziergängen, Wanderungen und sportlicher Betätigung im Feldberggebiet abzusehen. Die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher könne im Augenblick auch auf den ausgewiesenen Wegen nicht gewährleistet werden.

Feldberg: Verkehrschaos durch Schneefreunde

+++ 12.20 Uhr: Infolge des großen Verkehrschaos am Feldberg meldet sich nun auch der Hochtaunuskreis zu Wort: Der Kreis hat vor dem Jahreswechsel nun noch einmal von Ausflügen zum Großen Feldberg abgeraten. Schon vormittags seien die Parkplätze überfüllt, sodass mit Sperrungen rund um den Gipfel gerechnet werden müsse, teilte der Erste Kreisbeigeordnete Thorsten Schorr am Mittwoch (30.12.2020) in Bad Homburg mit. Das Plateau selbst sei auch zum Jahreswechsel ohnehin für den Individualverkehr gesperrt, eine Zufahrt zum Gipfel sei nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich.

Ausflug in den Schnee: Andere attraktive Ziele als der Feldberg

Er könne zwar den Wunsch vieler Menschen nach einem Ausflug in den Schnee verstehen. Dennoch appellierte er an die Menschen im Rhein-Main-Gebiet, auf einen Trip zum höchsten Berg im Taunus zu verzichten. Es gebe schließlich neben dem 881 Meter hohen Großen Feldberg auch andere attraktive Ziele im Taunus.

Update vom Mittwoch, 30.12.2020, 9.35 Uhr: Nachdem es am Montag (28.12.2020) und Dienstag (29.12.2020) zu einem regelrechten Verkehrschaos auf den Zufahrtsstraßen zum Großen Feldberg im Taunus gekommen war, bleiben die Zufahrten am Mittwoch (30.12.2020) komplett gesperrt. Das berichtet der Radiosender FFH.

Verkehrschaos am Großen Feldberg: Parkplätze reichen nicht aus

Die Parkplätze reichen nicht aus und die Autos werden kreuz und quer geparkt, sagt Hartmut Müller, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Schmitten. Müller nennt das Verkehrschaos eine „große Katastrophe“. Auch die nächsten Tage soll der Feldberg für Autofahrer gesperrt bleiben, für Silvester und Neujahr war das ohnehin geplant. Man könne nicht jeden Morgen über eine mögliche Sperrung nachdenken, sondern müsse schon frühzeitig planen, sagte Müller.

Anfang der Woche hatte es auf dem Großen Feldberg geschneit, aufgrund des Lockdowns und der Schulferien zog es Menschen aus ganz Hessen auf den schneebedeckten Berg im Taunus. In den kommenden Tagen wird der Große Feldberg allerdings nur noch mit dem ÖPNV erreichbar sein.

Großer Feldberg: Polizei sperrt Zufahrt nach Verkehrschaos

Upodate vom Dienstag, 29.12.2020, 14.00 Uhr: Auch am Dienstagvormittag (29.12.2020) musste die Polizei die Zufahrten zum Großen Feldberg für den Individualverkehr sperren. Grund war wieder das drohende Verkehrschaos auf den Parkplätzen und Zufahrtswegen. Bereits am Montag war es zu Sperrungen gekommen.

Erstmeldung vom Dienstag, 29.12.2020, 09.30 Uhr: An den Weihnachtsfeiertagen wurden die Zufahrtsstraßen zum Plateau des Großen Feldbergs bereits präventiv für den Individualverkehr gesperrt, dieselbe Maßnahme ist auch für Silvester und Neujahr geplant. Die Zufahrt zum Plateau war beziehungsweise wird nur mit dem ÖPNV möglich sein. Doch aufgrund von starken Schneefalls zieht es die Menschen auch zwischen den Jahren dorthin – und die Polizei musste die Zufahrten bereits am Montagvormittag (28.12.2020) wieder sperren.

Großer Feldberg: Polizei reagiert auf Verkehrschaos

Die Sperrung des Großen Feldbergs über Weihnachten sei notwendig gewesen: „Das war sinnvoll, weil das Verkehrsaufkommen sehr stark war“, betont der stellvertretende Bürgermeister Hartmut Müller (CDU). Die Straßenverkehrsbehörde Hochtaunus hat diese beschlossen. Heiligabend habe sich der Andrang noch in Grenzen gehalten, dann schrittweise zugenommen, so Müller. „Gestern (am Sonntag, 27.12.2020, Anm. d. Red.) war wesentlich mehr los, weil Schnee gefallen ist“, sagt er.

Eigentlich sollte die Sperrung des Großen Feldbergs am Montag (28.12.2020) enden, doch die Polizei sei erneut im Einsatz und sperre großflächig. Müller rechnet damit, dass die Situation bis zum Jahreswechsel angespannt bleibt. Zwar waren ursprünglich nur für Silvester und Neujahr weitere Sperrungen vorgesehen. Aber man werde nicht daran vorbeikommen, auch am Dienstag (29.12.2020) und Mittwoch (30.12.2020) die Straßen zu sperren, so Müller: Dabei sei Parken das zentrale Problem, betont der Bürgermeister.

Parken am Großen Feldberg führt zu Chaos

Bereits seit dem Lockdown am 16. Dezember kam es an den Wochenenden teilweise zu massiven Problemen auf dem Großen Feldberg. Auf dem Plateau entzerrte sich das Ganze, doch die Anreise und das Parken führte zu Chaos. „Die Situation an den Wochenenden ist derzeit sehr kritisch. Durch den Lockdown wird die Zahl der Besucher sicher noch zunehmen. Also muss zeitnah etwas passieren“, sagte Bürgermeister Marcus Kinkel aus Schmitten bereits vor zwei Wochen.

Am Montag (28.12.2020) herrscht auf dem Feldberg großes Verkehrschaos. Die Zufahrtsstraßen müssen wieder gesperrt werden.

Daraus resultierte die Sperrung des Großen Feldbergs für den Individualverkehr an den Weihnachtsfeiertagen sowie dem 31.12.2020 und dem 01.01.2021.

Doch auch im neuen Jahr dürfte die Situation angespannt bleiben, denn noch bis mindestens zum Ferienende am 10.01.2020 bleibt Deutschland im Lockdown – und die Menschen zieht es nach draußen, ab liebsten in den Schnee. (Melanie Gottschalk)

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