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Feuerwehr zum Anfassen

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Zum Abschluss wird gelöscht: Martin Pauers bedient die Handpumpe, während die Kinder eines nach dem anderen spritzen dürfen. © Sabine Neugebauer

Weilrod-Riedelbach (sng). Ganz aufgeregt hingen die Steppkes der Kindertagesstätte »Löwenzahn« in Riedelbach am Mittwochvormittag am Gartenzaun: Hinter ihrem Außengelände war ein großes rotes Feuerwehrauto angekommen. Und das durften sie sich anschauen. »Ich habe das schönste und neueste mitgebracht«, sagte Martin Pauers, Gerätewart, Gruppen- und Zugführer der Riedelbacher Freiwilligen Feuerwehr und selbst Vater von Kindergartenkindern.

Und dann durften die Vorschulkinder mit ihren Erzieherinnen Fatou Fatajo und Sylvie Wißkirchen hingehen. »Immer wenn der Feuerwehrmelder geht, laufe ich los«, beschrieb Pauers den Beginn eines Einsatzes und er ließ die Kinder auch die Töne einer Sirene hören und die seines Feuerwehrmelders. Eine Sirene hat der Kindergarten in Riedelbach ja auf dem Dach, das wussten die Mädchen und Jungs auch schon. Überhaupt waren die Vorschulkinder gut informiert, wussten schon, dass die Feuerwehr Schläuche, Wasser, Löschschaum und Atemschutzgeräte braucht.

Einsatz nicht nur bei Bränden

Auch was noch so alles in dem Katastrophenschutzfahrzeug drin ist, das zeigte Pauers ihnen: Werkzeug wie Hammer und Axt, eine Säge für Autoscheiben, ein Brecheisen, Erste-Hilfe-Kasten, eine große Pumpe und vieles mehr. »Wir kommen ja auch, wenn ein Autounfall ist«, erklärte der Feuerwehrmann. Und dafür gebe es auch große Scheren, um ein Auto auseinanderzuschneiden und den Fahrer zu befreien. »Wo bekommen wir denn Wasser her?«, fragte Pauers in die Runde. Auch das konnten schon einige beantworten: Fluss und Teich. Eine weitere Möglichkeit zeigte der Feuerwehrmann den Kindern ebenfalls: einen Hydranten mit dem zugehörigen Hinweisschild. »Es ist immer blöd, wenn die Leute auf einem Hydranten parken«, betonte Pauers, oder wenn die Hinweisschilder zugestellt oder zugewachsen seien. Denn die Feuerwehrleute könnten ja nicht alle Hydranten in den Ortsteilen auswendig kennen.

Und dann stellte er ein Standrohr auf, um Wasser zu zapfen. Denn an diesem warmen Tag durften die Vorschulkinder sich als Feuerwehrleute beweisen. Pauers kam ganz schön ins Schwitzen, während er die Handpumpe bediente.

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