1. Startseite
  2. Region
  3. Hochtaunus

Flutlicht und überdachte Bank

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

ualoka_flutlicht_kh_1503_4c
Stolz berichtet Vorsitzender Steffen Heil (Mitte) über die neue Flutlichtanlage, flankiert von Kassierer Mark Heise (links) und Schriftführer Yannik Stammer. © Red

Neu-Anspach/Westerfeld (fsm). »Das sieht gleich professioneller aus«, sagte der Vorsitzende der SG Westerfeld, Steffen Heil, in seinem Bericht anlässlich der Jahreshauptversammlung im Neu-Anspacher Bürgerhaus, zu der 35 stimmberechtigte Mitglieder gekommen waren. Mit dem Satz beschrieb der Vereinschef die Neuanschaffung einer überdachten Bank, wie sie an Fußballfeldern für Ersatzspieler und Betreuer zu finden ist.

Professioneller wurde das Vereinswesen noch in manch anderer Hinsicht, denn seit 2021, dem Berichtsjahr der Versammlung, brennt am Westerfelder Ortsrand das Flutlicht und beleuchtet die beiden Plätze, von denen einer ein Rasenplatz ist.

Sportgelände wird eingezäunt

Dieser wird von einem Mäh-Roboter gestutzt, und damit der nicht ausbüxen und kein Tier und kein Mensch ihm zu nahekommen kann, wird das Sportgelände eingezäunt, wofür die Stadt Mittel bereitstellt.

So gesehen hatte der Vorsitzende nur gute Nachrichten zu vermelden.

Natürlich mussten auch die SG-Sportler mit Corona leben, aber sie sind gut durch 2021 gekommen, noch besser als durch das Jahr davor. Das zeigte sich auch im Bericht von Kassenwart Mark Heise, der ein stattliches Plus verzeichnen konnte. Die Investitionen konnten durch Spenden und Zuschüsse finanziert werden, die Mitgliedsbeiträge decken die Personalkosten, und durch den wirtschaftlichen Betrieb kommt auch noch was in die Kasse. Alles in allem scheint der Verein grundsolide aufgestellt zu sein, und die sportlichen Erfolge können sich auch sehen lassen, wie aus den Berichten der Abteilungsleiter hervorging. Die erste Herrenmannschaft spielt ambitioniert in der A-Klasse, die zweite in der C-Klasse, und die Alte Herren spielen »ohne große Ambitionen«, wie es im Bericht von Alexander Szabo hieß, aus Spaß am Fußball und der Geselligkeit. Die Fußball-Damen geben sich nicht mit einem Schoppen nach dem Training zufrieden, ihr Ehrgeiz wurde stattdessen mit dem Erreichen der Gruppenliga-Aufstiegsrunde erreicht. Und mit einem solchen könnte es auch einmal klappen, denn der Nachwuchs trainiert genauso motiviert und wird in die Damenmannschaft integriert, wie es im Bericht von Vanessa Tächl und Anna Schäfer hieß.

In der SG wird nicht nur mit dem Fußball gespielt, auch die Volleyballer sind im Aufwind. So konnten 2021 Neuzugänge verzeichnet werden, verkündete Abteilungsleiter Eike Müller. Bis zu 20 Mitglieder stehen auf der Liste, und besonders viel Spaß macht das Spiel im Sommer auf dem »Beachplatz« am Schwimmbad. Nicht zuletzt ist die Abteilung Turnen, die von Sabine Gerulli gemanagt wird, aktiv, die vor allem Fitness und Gesundheitssport betreibt. Die SG Westerfeld ist ein traditionsreicher Sportverein, der im Ortsteil verwurzelt ist und sich daher auch in der Ortsgemeinschaft engagiert. So gab der Vorsitzende bekannt, dass man neben der Sportwoche im Juli auch wieder das Dorffest im August veranstalten möchte. »Gemeinsam können wir unseren Stadtteil beleben«, schloss Heil seine Vorschau auf das laufende Jahr, in dem allerdings auch weiter in die Sportanlage investiert werden soll. Die Beleuchtung des Außengeländes einschließlich des Parkplatzes haben sich die Sportler vorgenommen.

Sportliche Pläne haben auch die Fußballmädchen, die den »Tag des Mädchenfußballs« wieder ausrichten und sich darüber hinaus in Turnieren mit anderen Jugendmannschaften messen wollen. Außerdem haben sie sich um das DFB-Mobil beworben, wobei eine Rückmeldung noch aussteht.

Der Blick auf die Zahl der Mitglieder zeigt ebenfalls eine erfreuliche Tendenz nach oben: Es geht jetzt schon auf die Mitgliederzahl 300 zu.

Auch interessant

Kommentare