Alles neu macht der Mai

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Ein neuer Internetauftritt und die Arbeit an der ersten Ausgabe des Jahres der Seniorenzeitschrift „Wir sind älter – na und“: Die Mitglieder des Seniorenbeirats haben im Frühling viel vor.

Manchmal geht es mit der Realisierung von Wünschen fix. „Wir haben im vergangenen Februar mit der Stadt über unser Anliegen gesprochen, und jetzt steht fest, dass wir unser Konzept auch umsetzen können“, freut sich Eva Seidel. Gemeinsam mit ihrem Vorstandsteam und den Computerexperten des Gremiums Klaus-Dieter Dost und Peter Hartmann hat Seidel in den vergangenen Wochen an einem neuen Internetauftritt des Seniorenbeirats gefeilt.

„Unsere Idee ist, dass wir uns als Seniorenbeirat und natürlich auch unsere Veranstaltungen über die Internetseite der Stadt Friedrichsdorf präsentieren können“, erläuterte die Vorsitzende des Beirats jüngst im Rahmen einer Sitzung des Seniorenbeirats im Rathaus. „Die Stadt hat unser Konzept für gut befunden und unseren Wünschen zugestimmt“, freut sich Seidel. Die Kooperation mit der Stadt bedeutet Folgendes: „Wir werden als Seniorenbeirat in allen Rubriken des Online-Auftritts der Stadt unter dem Stichwort Senioren vorkommen. Jeder findet dann alles, was er über uns wissen möchte“, informierte sie.

„Und wir werden zudem einen eigenen Internetauftritt bekommen, auf dem es natürlich auch Links zu für Senioren wichtigen Einrichtungen oder Beratungsstellen geben wird“, führt sie aus. Bis Mai, schätzt die Vorsitzende des Beirats, wird es dauern, dann wird der neue Internetauftritt online sein. „Wir freuen uns sehr über diese sehr gute Kooperation mit der Stadt“, betont Seidel.

Die Vernetzung mit der Stadt und die Präsentation der Arbeit und des Angebots des Seniorenbeirats auf einer neuen Homepage ist eines der Projekte auf der Zu-erledigen-Liste des Seniorenbeirats für 2016. „Denn bisher sind wir als Seniorenbeirat Friedrichsdorf für Interessierte im Internet nur schwer zu finden: Wir haben unseren Internetauftritt derzeit unter der Rubrik Seniorenbeiräte in Hessen auf der Homepage des Hessischen Sozialministeriums“, erklärt Eva Seidel. Das sei nicht nur umständlich, sondern darüber hinaus auch einfach zu weit weg von den Nutzern, findet sie.

Positiv bewerten die Mitglieder des Seniorenbeirats auch die Resonanz ihres Engagements in den politischen Fraktionen. Wie berichtet, hat der Seniorenbeirat in den vergangenen Monaten Gespräche mit den Fraktionen gesucht, um für die Belange der Seniorenarbeit Gehör zu finden und um eine Zusammenarbeit auf den Weg zu bringen. „Die Parteien haben uns signalisiert, dass sie für unsere Wünsche ein offenes Ohr haben“, berichtet Eva Seidel. „Jetzt warten wir die konstituierende Sitzung der Stadtverordnetenversammlung ab, um an unsere Gespräche mit den Fraktionsvorsitzenden anzuknüpfen, mit dem Ziel, dass unsere Anregungen und Wünsche in die Ausschüsse weitergetragen werden“, ergänzt die Vorsitzende.

Viel Arbeit wartet auch auf die Mitglieder des Seniorenbeirats, die sich in der Redaktion für die Zeitschrift des Gremiums „Wir sind älter – na und“ engagieren. „Die erste Ausgabe des Jahres wird im Mai erscheinen“, informiert Seidel. Eines der Themen der Ausgabe wird eine umfassende Darstellung zum Thema „Ältere Menschen in Friedrichsdorf“ sein.

„Uns schwebt eine Art Erhebung über die Senioren, die in Friedrichsdorf leben, vor“, sagt Eva Seidel. Dabei gehe es beispielsweise um die Altersstruktur der Generation 60 plus und den Familienstand ebenso wie viele der Senioren pflegebedürftig sind, erläutert die Vorsitzende des Seniorenbeirats. „Damit das nicht zu trocken wird, werden wir auch Porträts dazu stellen“, verrät sie. Und der Seniorenbeirat hat weitere Pläne. Im Laufe des Jahres, so berichtet Eva Seidel weiter, wolle der Seniorenbeirat beispielsweise ein Sicherheitstraining mit Selbstverteidigung für ältere Frauen organisieren. „Wir sind derzeit auf der Suche nach jemandem, der mit uns dieses Training durchführt“, meint sie.

Außerdem wollen sich die Mitglieder des Seniorenbeirats mit der „Netten Toilette“ befassen. Hinter der „Netten Toilette“ verbirgt sich ein Konzept, das bereits in über 100 deutschen Städten realisiert worden ist: Gastronomen oder auch Geschäftsinhaber stellen ihre Toiletten kostenlos zur öffentlichen Nutzung bereit.

„Wer sich daran beteiligt, erhält von der Stadtverwaltung eine Aufwandsentschädigung“, erläutert Seidel das Modell. Der Seniorenbeirat wolle zunächst nur einen Denkanstoß in diese Richtung geben, ob es für Friedrichsdorf interessant sein könnte, erklärt sie.

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