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An der Baustelle für den Lidl-Markt wird eifrig gebaggert.

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Neuer Discounter in Friedrichsdorf wird moderner, größer und ökologischer

Wo bis vor kurzem noch reger Einkaufsbetrieb herrschte, sind derzeit Bauarbeiter und Bagger unterwegs. Seit dem 9. Oktober laufen die Arbeiten an der neuen Filiale des Discounter Lidl in der Cheshamer Straße.

Wo bis vor kurzem noch reger Einkaufsbetrieb herrschte, sind derzeit Bauarbeiter und Bagger unterwegs. Seit dem 9. Oktober laufen die Arbeiten an der neuen Filiale des Discounter Lidl in der Cheshamer Straße. Und das mit einem durchaus ehrgeizigen Zeitplan.

Im ersten Schritt werden die Fundamente konstruiert, bevor Wände und Dach folgen. „Wir planen den Baukörper im Januar zu schließen, um dann zügig mit dem Innenausbau fortzufahren“, sagte ein Lidl-Sprecher. Bereits Ende März kommenden Jahres soll dann die neue Filiale eröffnet werden.

Auf die Kunden kommen einige Veränderungen zu, denn Lidl will moderner und größer werden. Genauer gesagt wächst der Supermarkt von bisher 910 auf 1350 Quadratmeter Verkaufsfläche. Diese will Lidl für eine „ansprechende Warenpräsentation und breitere Gänge“ nutzen. In dem einstöckigen Gebäude, zu dem ein Parkplatz mit 93 Plätzen gehört, will man rund 3500 Artikel anbieten.

Was das Moderne betrifft, will der Discounter optisch und technisch punkten. Vorgesehen ist eine große Glasfront, durch die viel Tageslicht fällt. Drinnen soll ein integrales Anlagensystem die Abwärme der Kühlmöbel in Heizenergie umwandeln, wodurch die Filiale komplett ohne fossile Brennstoffe auskommt.

LED-Beleuchtung sorgt für eine Verringerung des Stromverbrauchs um rund 42 000 Kilowattstunden pro Jahr im Vergleich zu herkömmlicher Beleuchtung. „Darüber hinaus prüfen wir die Möglichkeit für eine Solaranlage auf dem Dach sowie für eine E-Ladesäule“, sagt Lidl.

Neben den bisherigen 22 Mitarbeitern, die derzeit in anderen Filialen untergebracht sind, plant Lidl, mindestens fünf neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Nicht vorgesehen ist, auf dem Gelände Wohnraum zu schaffen, wie das derzeit für die Innenstädte diskutiert wird. „Wir haben geprüft, wo das in Friedrichsdorf gehen könnte und Lidl ausgeschlossen“, sagte Bürgermeister Horst Burghardt (Grüne). In Gewerbegebieten sei dies grundsätzlich nicht möglich. Auch sei es an dem Standort wegen des Lärmschutzes und der Stellplatzfrage nicht möglich. Außerdem sei die Planung zu weit fortgeschritten gewesen respektive hätte man den Bebauungsplan ändern müssen.

 

ks

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