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Das Image aufbessern

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Von: Dieter Becker

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„Mach mal Friedrichsdorf!“ – so lautet seit zwei Jahren das Motto, mit dem die Hugenottenstadt ihr Image als attraktives Mittelzentrum verbessern will. Das Konzept trägt Früchte, wie die Stadt in einer Zwischenbilanz feststellt.

Das Stadtmarketing blickt auf zwei erfolgreiche Jahre zurück. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht der Stadtverwaltung, der die Aktivitäten der Wirtschaftsförderung in komprimierter Form zusammenfasst. In der Broschüre, die am Donnerstag in der Stadtverordnetenversammlung vorgestellt wurde, ist von zwei erreichten Zielen die Rede.

So habe Friedrichsdorf zum einen seinen Bekanntheitsgrad im Rhein-Main-Gebiet steigern können und auch für die Menschen im Hochtaunuskreis an Anziehungskraft hinzugewonnen.

Darüber hinaus sei es gelungen, die ortsansässige Wirtschaft in der Außendarstellung und beim Personal-Recruiting zu unterstützen.

Videos über Alltag

Dazu sei das Profil der Hugenottenstadt als lebendige Stadt mit einer hohen Lebensqualität und einem Gesamtangebot, das viele Anforderungen und Bedürfnisse erfülle, geschärft worden. Außerdem wurde Friedrichsdorf bei Messen beworben und für das Wirtschaftsleben eine gleichnamige Zeitung herausgebracht.

Die Instrumente, mit denen die Stadt im Wettbewerb mit anderen Kommunen im Rhein-Main-Gebiet punktet, sind vielfältig.

Nicht mehr ganz neu, aber immer wieder mit aktuellen Informationen bestückt ist die städtische Seite „Friedrichsdorf Taunus“ auf Facebook. Dort finden sich unter anderem Hinweise auf aktuelle Presseberichte, Veranstaltungstipps oder Links zu interessanten Video-Clips.

Kurz-Dokus auf Youtube

Auf Platz eins rangiert momentan der Hinweis, dass der Köpperner Einzelhandel trotz der Sperrung der Ortsdurchfahrt weiterhin erreichbar ist. Videos über den Alltag in der Hugenottenstadt sind auf dem Youtube-Kanal „Friedrichsdorf – Stadtmarketing 2016“ aufzurufen. Dort finden sich kurze Sequenzen, beispielsweise zur Sommerbrücke oder zum Wochenmarkt, aber auch Filme, die das Leistungsspektrum der lokalen Wirtschaft beleuchten. Etwa Beiträge zu diversen Einkaufsmöglichkeiten rund um den Landgrafenplatz, das Taunus- Carré und den Houiller Platz sowie bewegte Bilder vom Ausbildungstag.

Breiten Raum nehmen auf Youtube Kurz-Dokumentationen von den zahlreichen Veranstaltungshighlights ein, mit denen das Stadtmarketing aktiv wirbt. In der Zwischenbilanz werden unter anderem die Künstlertage und die Autoschau – seit 2015 bekannt unter der knackigen Bezeichnung „Künstler und Karossen“ – sowie der Weihnachtsmarkt aufgeführt, die von der Stadt organisiert und verantwortlich durchgeführt werden. Diese Events lockten viele Tausend begeisterte Menschen aus der näheren und weiteren Umgebung nach Friedrichsdorf. Über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist die Open-Air-Veranstaltungsreihe „Sommerbrücke“, deren buntes Programm sich von Jahr zu Jahr als Besuchermagnet erweist. Allein 2015 verzeichnete die „umsonst und draußen“-Reihe rund 10 000 Besucher.

Weitere Veranstaltungen wie der Musikschultag, der Kreativmarkt und das Sommerfest der Stadtbücherei gesellten sich hinzu, ebenso die Herausgabe eines Gutscheinblocks und eines Adventskalenders, hinter dessen 24 Türchen sich Vorteils- und Rabattaktionen der Friedrichsdorfer Geschäftswelt versteckten.

Noch viel zu tun

Der Slogan „Mach mal Friedrichsdorf!“ ist mittlerweile auch im Internet zu finden. Und zwar dank der Homepage , auf der in ansprechender Weise zahlreiche Informationen zu finden sind.

Schließlich trägt das Stadtmarketing auch in Sachen „Arbeitsmarkt“ dazu bei, dass die örtliche Wirtschaft bei der Gewinnung von Mitarbeitern und Auszubildenden unterstützt wird.

Dazu wurden eigens ein Jobportal () sowie ein Azubiportal () eingerichtet.

„Die Fortführung des Stadtmarketingprozesses wird die erzielten Ergebnisse stabilisieren“, konstatiert der Bericht. Allerdings kommt er auch zu dem Schluss: „Dennoch ist noch immer viel zu tun.“

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