Neue Konzertreihe

Kiko soll Kinder für Musik begeistern

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Neue Projekte und ein prall gefülltes Veranstaltungsprogramm: Mit frischem Wind will die Musikschule Friedrichsdorf ins neue Jahr starten. Der neue Begleiter für Kinder ist ein putziger kleiner Kater.

Der wichtigste Neuzugang für den Nachwuchs trägt ein orangefarbenes T-Shirt mit grünem Musikschul-Logo und ein freches Grinsen. „Das ist Kiko, unser Musikschul-Maskottchen“, stellt Leiter Andreas Graf den Plüschkater vor.

Die Handpuppe kommt am Sonntag, 4. Februar, erstmals zum Einsatz. „Dann laden wir zu unserem ersten Konzert der neuen Kinderkonzert (Kiko)-Reihe ein“, sagt Graf. Die Kinderkonzerte finden, wie fast alle Konzerte und Veranstaltungen, in der Aula der Musikschule in der Bahnstraße statt. „Für unsere Kiko-Konzerte verbannen wir alle Stühle aus der Aula. Denn die Kinderkonzerte sind Sitzkissenkonzerte. Die Besucher müssen sich ihre Kissen mitbringen“, erläutert Graf.

Die Handpuppe Kater Kiko wird gemeinsam mit dem Erzähler die Kiko-Reihe moderieren. „Dabei steht immer ein Musikstück im Mittelpunkt, und dazu gibt es ein Mitmachangebot für die Kinder mit Aktionen wie Tanzen oder Klatschen“, erläutert der Musikschulleiter. Das Motto des ersten Kinderkonzerts ist „Kiko im Wilden Westen“. „Thema wird die Westside Story sein“, erzählt Graf.

Gedacht ist die neue Reihe der Sitzkonzerte für Mädchen und Jungen ab 3 Jahren. „Nach oben gibt es aber altersmäßig keine Begrenzung. Die Reihe ist durchaus auch für Eltern gedacht“, betont Graf. Beim zweiten Sitzkissenkonzert mit Kater Kiko dreht sich am 27. Mai alles um Kuno Knallfrosch. Die „Kiko-Konzerte“ sind nur eines von einer Reihe neuer Formate, mit denen Graf und sein Team frischen Wind in das Musikschul-Angebot bringen wollen.

Graf, der die Leitung seit Anfang des Jahres innehat, hat sich bewusst Zeit genommen, um neue Akzente zu setzen. „Ich habe mit allen Dozenten Gespräche geführt, um zu erfahren, worauf die Lehrer Lust haben und welche neue Ideen sie gerne ausprobieren wollen“, erzählt er. Dem neuen Musikschul-Chef war es ein Anliegen, diese neuen Ideen auch gleich umzusetzen. Zu den neuen Impulsen gehört, dass sich die Fachbereiche noch stärker vernetzen. „Unter dem Titel ,Teamwork-Konzert‘ wird es deshalb am Samstag, 24. Februar, erstmals ein Konzert geben, zu dem sich Schüler mit diversen Instrumenten zusammengefunden haben und als kleine Ensembles auf die Bühne gehen und gemeinsam spielen“, schildert Graf.

Unter neuem Namen firmieren vom kommenden Jahr an die „Facettenkonzerte“. „Diese haben wir in ,Dozentenkonzert‘ umgewandelt, da uns der bisherige Titel zu sperrig vorkam“, meint Andreas Graf. Das erste von drei „Dozentenkonzerten“ findet am Samstag, 20. Januar, statt.

Erstmals organisiert das Musikschul-Team zudem einen Wettbewerb für Einsteiger. „Mit ,Youngstars‘ wollen wir Musikschüler, die noch nie an einem Wettbewerb teilgenommen haben, ansprechen“, erläutert Graf. „Im Rahmen eines kleinen Vorspielens haben sie am 28. April die Möglichkeit, vor einer Fachjury zu spielen.“

Neu ist auch, dass die Musikschule einen Extra-Tag der offenen Tür für Erwachsene anbieten wird. „Wir sind eine Musikschule mit einem Angebot für alle“, betont der Leiter. Zu diesem Tag speziell für Erwachsene lädt das Musikschul-Team für Freitag, 16. März, von 19 Uhr an ein.

Die Musikschule Friedrichsdorf hat sich im vergangenen Jahr mit über 2000 Schülern zur größten Bildungseinrichtung Friedrichsdorfs gemausert, stellt Andreas Graf fest. „Damit haben wir die Philipp-Reis-Schule überholt.“ Zum Team gehören 58 freie Mitarbeiter, die an 20 Orten im Stadtgebiet Unterricht abhalten. „In diesem Jahr waren wir an über 120 Veranstaltungen beteiligt und haben damit über 12 000 Personen erreicht.“

Was die Musikschule 2018 an Angeboten bereithält, steht im Flyer, der in neuem Gewand daher kommt. „Wir haben die einzelnen Kategorien farblich gekennzeichnet“, berichtet Graf. „So wird der Flyer viel übersichtlicher.“ Konzerte sind gelb, Schülervorspiele blau und Workshops rot unterlegt.

„Die Flyer für das erste Halbjahr 2018 werden gerade gedruckt“, informiert Graf. „Sobald sie fertig sind, werden sie an den bekannten Stellen im Stadtbereich ausliegen, wie im Rathaus, in Banken, den Schulen und Kindergärten und natürlich bei uns.“

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