Parlament einstimmig für Öko-Siedlung

Es wird konkret: Das Friedrichsdorfer Parlament hat am Donnerstagabend den Bebauungsplan für die Öko-Siedlung auf den Weg gebracht. Die Stadtverordneten segneten die Aufstellung und Offenlage einstimmig ab.

Es wird konkret: Das Friedrichsdorfer Parlament hat am Donnerstagabend den Bebauungsplan für die Öko-Siedlung auf den Weg gebracht. Die Stadtverordneten segneten die Aufstellung und Offenlage einstimmig ab. Damit ist ein wesentlicher Schritt erfolgt, um das Gelände an Plantation und Petterweiler Holzweg zu bebauen. Bekanntlich sollen auf der sieben Hektar großen Fläche 140 Einfamilienhäuser, Doppelhäuser, Reihenhäuser und Garten-Stadthäuser entstehen. Außerdem sind Eigentums- und Mietwohnungen sowie eine Anlage für betreutes Wohnen mit 50 Wohnungen und Pflegestation vorgesehen.

Auch die CDU stimmte der Offenlage zu, äußerte aber erneut Bedenken wegen der Parkplatz-Situation. „Im westlichen und südwestlichen Bereich sehen wir die Stellplatz-Situation kritisch“, gab der CDU-Stadtverordnete Stephan Schlocker zu Protokoll. Dennoch wollten sich die Christdemokraten dem Projekt nicht verweigern.

Wie berichtet, waren vor der Beschlussfassung kleine Änderungen des Bebauungsplanentwurfes notwendig. So muss das gesamte Bebauungsgebiet leicht verschoben werden, um Platz für einen Bürgersteig an der Straße Plantation zu gewinnen. Verändert wird die Verkehrssituation an der Homburger Landstraße. In beiden Richtungen der Straße wird eine Bushaltestelle eingerichtet, an der östlichen Seite der Homburger Landstraße ein Rad- und ein Fußweg entlang der Landstraße gebaut. Der Radweg soll dabei nicht wie bisher durch das Neubaugebiet Waldkristall geführt werden, sondern entlang der Lärmschutzmauer.

Für den Naturausgleich, der bei derartigen Projekten vorgeschrieben ist, will Friedrichsdorf Öko-Punkte von Schmitten kaufen.

(red)

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