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Der neue Vorstand: Beisitzer Peter Enders, Beisitzerin Doris Peinze, Vorsitzende Eva Seidel, Schriftführer Klaus-Dieter Dost und Beisitzer Rudi Hilken. Es fehlen Karin Krumnow (Beisitzerin) und Marion Domjan (Stellvertreterin).

Neuer Vorstand gewählt

Eva Seidel führt Seniorenbeirat

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Der neue Seniorenbeirat ist gewählt, die einzelnen Stadtteilbeiräte haben bereits getagt. Gestern hat sich das Gremium zu seiner konstituierenden Sitzung im Rathaus getroffen. Und ein Programmpunkt für die August-Sitzung steht auch schon fest.

Sie ist bereits seit vier Jahren Mitglied des Seniorenbeirats und hat sich als stellvertretende Vorsitzende engagiert: Jetzt ist Eva Seidel bei der konstituierenden Sitzung des Seniorenbeirats im Rathaus zur Vorsitzenden gewählt worden. Bei der ersten Sitzung des neu gewählten Gremiums votierten am gestrigen Donnerstag 15 der 16 stimmberechtigten Seniorenbeiratsmitglieder für die 67-Jährige. Damit tritt Seidel die Nachfolge von Dr. Dieter Hondelmann an. Er hatte, nach 17 Jahren im Seniorenbeirat, davon 13 Jahren als Vorsitzender, bei der Seniorenbeiratswahl im vergangenen Mai nicht mehr kandidiert.

Seidel möchte mit ihrem Team „die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortführen und gleichzeitig neue Konzepte entwickeln und viele gute Ideen verwirklichen.“ In ihrer Einführungsrede betonte sie, dass der Teamgedanke im Seniorenbeirat zähle. „Wir alle haben das gleiche Amt, und ich will alles daran setzen, dass wir das werden, was der Duden als umgangssprachliches Synonym für Kollegium anbietet: eine Mannschaft.“ Jeder im Beirat, so die neue Vorsitzende, ist an seiner Position richtig und wichtig. „Genauso, wie wir es von guten Mannschaften kennen. Aber kein Stürmer gewinnt ein Spiel ohne stabile Hintermannschaft.“

Die Schwerpunkte ihrer Arbeit definiert sie so: „In einer Zeit, in der oft nur das Einzelinteresse gilt, ist unsere Arbeit für alle älteren und alt gewordenen Menschen, zu denen wir ja auch gehören, nötig. Wir wissen, wie sich Älterwerden und Alt-Sein anfühlt, welche Veränderungen sich ergeben und welche neuen Bedürfnisse entstehen“, sagt sie. „Deshalb sind wir vom Magistrat als Beratergremium eingesetzt, um unsere Erfahrung und unser Wissen für alle nutzbar zu machen.“ So gesehen, sei die politische Arbeit mit Magistrat und Stadtverwaltung einer der Schwerpunkte. „Der andere ist und bleibt aber die Sozialarbeit, die sich in vielen stadtteilbezogenen und stadtteilübergreifenden Aktionen ausdrückt“, betont sie.

Im Vorstands-Team stehen Seidel wiedergewählte und neue Mitstreiter zur Seite: Zu ihrer Stellvertreterin wurde einstimmig Marion Domjan gewählt, die auch neu im Beirat ist. Klaus-Dieter Dost bleibt seinem Amt als Schriftführer treu: Er ist mit 15 Ja-Stimmen bestätigt worden. Ebenfalls schon erfahren in Sachen Seniorenbeirat sind Karin Krumnow, Peter Enders und Rudi Hilken: Sie sind als Beisitzer für den Bereich Friedrichsdorf (Krumnow), Seulberg (Enders) und Köppern (Hilken) gewählt worden. Einziges neues Gesicht unter den Beisitzern ist Doris Peinze (Burgholzhausen).

Auch innerhalb des 18-köpfigen Beirats-Teams stimmt die Balance aus „neu“ und „wiedergewählt“. Neu für den Stadtteil Friedrichsdorf sind Manfred Fieseler und Georg Aldinger, wiedergewählt wurden Eva Seidel, Wilhelm Heß und Karin Krumnow. Für Köppern gehen neu an den Start Marion Domjan und Sonja Wehrheim, wieder dabei sind Rudi Hilken, Inge Luckas und Ingrid Wernher. Burgholzhausen wird im Beirat vertreten von den „alten Hasen“ Klaus-Dieter Dost und Hanno Steingrube, neu dabei ist außer Doris Peinze Sonja Scholl. Für eine weitere Amtszeit im Seniorenbeirats-Boot sind für Seulberg Peter Enders und Peter Hartmann, neu im Team sind Peter Heininger und Rolf-Bernhard Neurath.

Der ehrenamtliche Erste Stadtrat Lothar Weinmann (CDU) würdigte in seiner Funktion als Vize-Bürgermeister die ausgeschiedenen Mitglieder für ihr langjähriges Engagement: Er bedankte sich bei Dr. Dieter Hondelmann, Hans Herzog, Helmut Fremerey, Bärbel Hilken, Hans-Hinrich Vogel, Erika Wanninger, Georg Plachetta, Brigitte Wallenfels, Ingrid Schleicher, Erwin Sturm und Ursula Kress für die „angenehme, konstruktive Zusammenarbeit“ und überreichte den ehemals Aktiven eine Urkunde der Stadt für ihre Verdienste. In der zweiten Sitzung des neuen Gremiums am 22. August steht ein Tagesordnungspunkt bereits fest. „Für den Stadtteil Seulberg fehlt noch ein Mitglied im Beirat“, informierte Klaus Holländer, Leiter des Jugend- und Sozialamts. „Doch mit Denise Weil haben wir jetzt eine Bewerberin gefunden. Die Nachwahl wird dann in der August-Sitzung stattfinden können.“

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