Neuwahlen stehen an

Seniorenbeirat bietet PC-Kurse im Café Mausklick an

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Im kommenden Frühjahr sind Neuwahlen des Seniorenbeirats. Schon jetzt sucht der Vorstand neue Mitstreiter, die sich im Gremium engagieren möchten.

Im Mai 2019 stehen Neuwahlen des Seniorenbeirats an. Schon jetzt machen sich die Mitglieder des Gremiums auf Kandidatensuche. „Wir suchen dringend Menschen, die bereit sind, sich bei uns zu engagieren“, betonte Eva Seidel.

Die Vorsitzende des Seniorenbeirats informierte bei der jüngsten Sitzung des Gremiums im Rathaus darüber, dass sie selbst für eine zweite Amtszeit zur Verfügung steht. „Was uns fehlt, sind Senioren, die sich in den Stadtteilen engagieren möchten“, schilderte Seidel die Situation. Denn: Nicht für jeden Stadtteil standen bei der vergangenen Wahl genügend Bewerber zur Verfügung. „Wir brauchen jeweils fünf Beiratsmitglieder für die Stadtteile Friedrichsdorf-Mitte, Köppern und Seulberg. Für Burgholzhausen sind es vier“, erklärte Seidel.

Bei der vergangenen Wahl seien für Seulberg zwei Bewerber aus der Stadtmitte eingesprungen, berichtete Seidel. Dass diese beiden als „Stadtteilfremde“ überhaupt gewählt werden konnten, war nur durch ein kompliziertes Nachwahlsystem möglich. „Da wir aber nach der Wahl möglichst schnell unsere Arbeit wieder aufnehmen möchten, wäre es schön, wenn sich dieses Problem in 2019 erst gar nicht stellen würde“, betonte die Vorsitzende. Wer kandidieren will, muss älter als 60 Jahre ist, Friedrichsdorf als Hauptwohnsitz haben und das Kommunalwahlrecht besitzen.

Ein weiteres Thema auf der Agenda der Beiratssitzung war „Wohnen für Hilfe“. Dabei handelt es sich um eine Art Wohngemeinschaft: Alleinlebende Senioren stellen in ihrem Haus oder ihrer Wohnung jungen Leuten ein Zimmer zur Verfügung. Diese bieten im Gegenzug den älteren Menschen dafür Unterstützung im Alltag an. „Das ist ein Projekt, das uns sehr am Herzen liegt, deshalb greifen wir es erneut auf“, schilderte die Vorsitzende. Bereits im vergangenen Juni hatte der Seniorenbeirat zu einer Info-Veranstaltung „zu diesem Thema eingeladen – doch noch hat die Idee, die in Frankfurt umgesetzt worden ist, in Friedrichsdorf noch nicht richtig gezündet. „Aber wir bleiben dran“, betonte Seidel. Information über diese alternative Wohnform gibt es am kommenden Mittwoch im Rahmen des Seniorencafés in Burgholzhausen. Treffpunkt ist um 15 Uhr im Feuerwehrhaus. „

Ebenfalls ein Anliegen des Seniorenbeirats ist die Verbesserung der Mobilität. „Jetzt steht bald ein Gespräch mit Bürgermeister Horst Burghardt (Grüne) an, in dem es darum gehen wird, wie die Senioren, die selbst nicht mehr Auto fahre, zum Arzt kommen oder sich mit Bekannten aus den anderen Stadtteilen treffen können“, erläuterte Seidel. Man sei dabei, Ideen zu sammeln, wie man die Mobilität innerhalb der vier Ortsteile verbessern könne. Eine Idee sei. dafür einen Elektrobus einzusetzen. Aber ob das realisierbar ist, werde das Gespräch mit dem Rathauschef zeigen, so Seidel. Fest stehe aber, dass der Bedarf nach mehr Mobilität vorhanden ist. „Das ist das Ergebnis unseren Umfrage, die wir vor gut zwei Jahren unter den Friedrichsdorfer Senioren gestartet hatten“, erläuterte Seidel.

Gut gerüstet ist das Herbstfest, zu dem der Seniorenbeirat alle Friedrichsdorfer der Generation 60plus für Donnerstag, 18. Oktober, 15 bis 17 Uhr, ins Forum Friedrichsdorf einlädt. In Kooperation mit dem Ausländerbeirat hat der Seniorenbeirat ein Programm vorbereitet. „Es werden unter anderem Tanzgruppen auftreten“ verriet Seidel.

Neues gab es auch aus dem Café Mauseklick zu berichten. Das Internetcafé, das der Seniorenbeirat im Seniorentreff am Taunus Residenz betreibt, ist jetzt mit neuen Computern ausgestattet worden. „Die PC-Kurse, die am 19, Oktober wieder starten, sind immer gut besucht“, stellte die Vorsitzende fest. „Gefragt ist zudem das Angebot am Freitagnachmittag: Von 15 bis 17 Uhr stehen Klaus Dieter Dost und sein Team im Café Mausklick mit Rat und Tat bereit und helfen in der Software-Werkstatt“ bei Frage rund um den Computer.

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