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Bernd Büchner, Farzad Karimi, Helmi Marhenke und Nadine Fork von der Stadtverwaltung machen auf die Arbeit der Ehrenamtslotsen aufmerksam. © Jung

Ehrenamtslotsen der Stadt suchen neue Mitarbeiter

Usingen -Nein, es handelt sich nicht um gelangweilte Hausfrauen: Die Ehrenamtslotsen der Stadt Usingen sind in allen Altersklassen, Berufsständen und Interessensgebieten vertreten. Einzig eines ist auffällig: Es gibt wenige Männer unter ihnen. Damit die Arbeit dieser Menschen besser bekannt wird und sich auch neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter finden, hatte Nadine Fork von der Stadt mit einer Handvoll Ehrenamtlicher einen Stand auf dem Wochenmarkt aufgebaut .

Eine altgediente Ehrenamtliche ist Helmi Marhenke. Sie betreut seit vielen Jahren das internationale Frauenfrühstück, welches zweimal im Monat donnerstags im evangelischen Gemeindehaus stattfindet. "Ich hatte einen Artikel über meine Nachbarinnen, die sich dort einbringen, gelesen und wollte auch mitmachen", erinnert sie sich gerne an die Anfänge. Jetzt wünscht sie sich jüngere Unterstützung bei dieser Aufgabe. Spaß macht ihr die Arbeit immer noch und sie ist gerne aktiv.

Recht neu dabei ist Bernd Büchner. Er wurde 2021 zum Ehrenamtslotsen ausgebildet und freut sich darüber, dass er mitmachen kann. "Normalerweise ist man über die Berufstätigkeit vernetzt", so seine Erfahrung. Wenn dann wegen Corona viele Kontakte einfach nicht stattfinden können, ist Abhilfe notwendig. "Man lernt hier alteingesessene Usinger ebenso kennen wie Neubürger", hat er festgestellt und freut sich, dass er ein Aufgabenfeld gefunden hat, bei dem er sich einbringen kann. Wiederum schon lange im Angebot sind die Lesepaten. Als Lesepate geht man mindestens einmal in der Woche in die Grundschule und übt in Absprache mit dem Lehrpersonal mit einem Kind das Lesen. Dies findet außerhalb des Klassenraumes während oder nach den Schulstunden statt.

Ausbildung dauert sechs Monate

Die Ausbildung zum Ehrenamtslotsen dauert in der Regel sechs Monate. Es wird vermittelt, wie man Kontakte knüpft, Ideen vorantreibt und sich unterschiedlichen Themen annähert.Wer mehr darüber erfahren möchte, kann zur BEA - Beratung für Ehrenamtliche - kommen. Diese wird von Nadine Fork organisiert. Sie ist im Rathaus der Stadt unter fork@usingen.de zu erreichen. Mitbringen sollte man etwas Zeit für andere und den Wunsch, sich einzubringen. Die Ausbildung wird vom Land Hessen über die Stadt organisiert. Hier werden Ehrenamtliche beraten und bei ihrer Arbeit unterstützt. "Aktuell suchen wir Ehrenamtliche, die sich einbringen möchten, indem sie einen Dienst auf der Laurentiuskerb übernehmen", wirbt Fork für Unterstützung beim Volksfest im September. cju

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