Gemeinsame Trägerschaft von Kitas

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Das Thema Kooperation und Entlastung von Kirchengemeinden griff auch Präses Peter Vollrath-Kühne in Oberursel beim Tagesordnungspunkt „Gemeindeübergreifende Kita-Trägerschaft“ auf: „Ziel dieser gemeinsamen

Das Thema Kooperation und Entlastung von Kirchengemeinden griff auch Präses Peter Vollrath-Kühne in Oberursel beim Tagesordnungspunkt „Gemeindeübergreifende Kita-Trägerschaft“ auf: „Ziel dieser gemeinsamen Trägerschaft ist die Entlastung der Kirchenvorstände und Pfarrpersonen beim Betrieb einer Kita durch eine zentrale Steuerung, Organisation und Verwaltung“ erläuterte Vollrath-Kühne. Jens-Markus Meier, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Dekanats Hochtaunus der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, fügte auf Anfrage dieser Zeitung hinzu: „Bislang hatten die Pfarrer der jeweiligen Gemeinden die Organisation der Kitas in kirchlicher Trägerschaft in ihrer Verantwortung. Mit allem, was dazugehört: Personalgespräche, Personalplanung, das ganze Paket eben. Wenn die Kitas künftig zentral verwaltet werden, können sich die Pfarrer wieder mehr der kirchlichen Arbeit widmen.“

Das sieht auch Vollrath-Kühne so: „Die durch die im Falle einer zentralen Verwaltung wegfallenden Verwaltungsaufgaben gewonnenen Freiräume, bedeuteten mehr Zeit für pädagogische Arbeit und Verkündigung – „und sind damit eine gute Möglichkeit das evangelische Profil weiter zu stärken.“.

Eine endgültige Entscheidung über eine gemeindeübergreifenden Kita-Kooperation ist derzeit aber noch nicht gefallen. Das wird erst auf der Synode des Evangelischen Dekanats Hochtaunus im kommenden Jahr entschieden.

(sbm)

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