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Gemeinschaftshaus nicht nutzbar

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LAUBACH Mängelliste Thema im Ortsbeirat - Bald neue Gebühren

Im Mittelpunkt der Sitzung des Ortsbeirats Laubach am Dienstagabend im Dorfgemeinschaftshaus stand vor allen Dingen der Zustand des Dorfgemeinschaftshauses und dessen Zukunft. Zwischenzeitlich hatte der Gemeindevorstand ein Nutzungsverbot für das Dorfgemeinschaftshaus erlassen, weil die Funktionsfähigkeit des Gebäudes nicht sichergestellt sei.

Ortsvorsteher Reiner Butz (SPD) stellte in der Sitzung eine Mängelliste vor, deren Behebung angezeigt wurde. Hierzu gehört unter anderem eine kaputte Dachrinne, eine teilweise beschädigte Außenbeleuchtung sowie eine generelle Überprüfung der elektrischen Anlagen. Darüber hinaus stellte der Ortsbeirat die Sicherheit im Bereich des Notausgangs Sektbar in Frage, da dort jegliche Außenbeleuchtung fehle und der schmale Weg Sturzgefahr drohe. Schließlich wünscht sich der Ortsbeirat neue Vorhänge für den Saal und will die Wände in Eigenleistung neu streichen.

Eine Nutzung des Hauses für private Feiern komme erst in Betracht, wenn die Gemeinde mit dem neuen Hausmeister Michael Müller alle offenen Fragen der ordnungsgemäßen Nutzung abschließend geklärt hat. Eine vom Ortsbeirat gewünschte Neuberechnung der Saalmiete im Dorfgemeinschaftshaus erfolgt im Rahmen einer Neufestsetzung der Gebühren für die Nutzung aller Dorfgemeinschaftshäuser in der Gemeinde. Bürgermeister Roland Seel kündigte eine einheitliche Regelung an.

Weiterer Termin wegen neuer

Tempo-30-Zone

Hinsichtlich der übrigen, aus Sicht des Ortsbeirates offenen Sachstände informierte Butz zunächst über den Baubeginn auf dem halbanonymen Grabfeld am Friedhof. Bezüglich der Einrichtung einer Tempo-30-Zone wird ein Ortstermin mit dem Leiter der Ordnungsbehörde Hansjörg Bleher vereinbart werden. Vor einer möglichen Instandsetzung des alten Sportplatzes soll ein Termin mit der Unteren Naturschutzbehörde klären, welche Erde für ein Auffüllen des Areals zulässig ist. Schließlich beantragte der Ortsbeirat einstimmig Mittel zur Beschaffung eines Fallzaunes am Spielplatzes zur Sicherung gegen Absturz in den Laubach. Der Ort bekommt zu den bisherigen sechs neuen noch drei weitere Behältnisse zur Entsorgung von Hundekot. Ein weiterer Termin mit der Ordnungsbehörde soll klären, inwieweit die Einrichtung eines Wanderparkplatzes möglich ist. Bürgermeister Seel steht dem Vorhaben grundsätzlich kritisch gegenüber und verwies auf bestehende rechtliche Vorgaben zur Benutzung der Feldwege. aro

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