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Der Trainingsleiter der Handballmannschaft der Grundschüler, Manfred Meudt, mit Kindern aus der Montagsgruppe.

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Sport-Club Glashütten erweitert sein Angebot - Zugpferd Turngruppe für Mutter und Kind

Losrennen, werfen, Tor treffen! Die Handballkids des Sport-Clubs Glashütten verbrennen an ihren Montagen ordentlich Energie und lernen grundlegende Fähigkeiten für die Sportart. Spielerisch, gemeinschaftlich und mit Sportgeist führt Trainer Manfred Meudt die Erst- bis Viertklässler in den Handball ein, und sie sind nur eine Gruppe im vielfältigen und umfangreichen Angebot, mit dem der Verein auch 2019 wieder an den Start geht.

Glashütten - Die Jungs trainieren, während Thomas und Dunja Mangold vom Verein durch die Halle am Brünnchen führen. Im Zuhause des Sport-Clubs Glashütten und seiner Umgebung ist in allen Jahreszeiten was los: Vom Beach-Volleyball und Radfahren in den warmen Monaten bis zu Turnen, Tischtennis und Zumba zu allen Zeiten sorgen die Sportler dafür, dass die Menschen im Ort fit bleiben.

Im Jahr 2019 erweitert der Verein sein Angebot um die neuen Kurse „Bewegter Rücken“ und „Qi Gong und Tai Chi“. „Wir sind sehr stolz, dass unsere Mitglieder diese neuen Ideen ins Vereinsleben einbringen“, so Dunja Mangold.

Pia Scheib leitet den Kurs für den Rücken, und Jutta Fleck ist für Qi Gong und Tai Chi verantwortlich. „Wir hatten in den vergangenen Jahren immer wieder Mitglieder, die aus fernen Städten nach Glashütten und Umgebung gezogen, dem Verein beigetreten und mit ihren eigenen Initiativen unentbehrlich geworden sind.“

Spaß steht im Sport-Club im Vordergrund

Das trifft auch auf Johannes Glatz zu, der seit gut fünf Jahren die Freizeit-Basketballmannschaft leitet: „Er wohnt in Oberems, ist aber vor mehreren Jahren aus einem ganz anderen Bundesland in den Taunus gezogen“, sagt Thomas Mangold, seines Zeichens Vereinsvorsitzender.

Seit einem halben Jahr gibt es außerdem Mittwochs Zumba-Kurse, deren Leiterin im vergangenen Jahr speziell für den Job einen Übungsleiterschein gemacht habe.

„Unser größtes Zugpferd ist die Turngruppe für Mutter und Kind, da sind gut 20 bis 30 Mitglieder involviert“, so Dunja Mangold. Platz für Neue gibt es immer: „Wir sind für Volleyballfans offen, die gerne ganz ohne Wettbewerbsdruck trainieren und spielen wollen.“ In den Gruppen könne man sich in jedem Alter anschließen: „Bei den Volleyballern sind die Jüngsten um die 20, die ältesten Mitglieder über 50 Jahre alt.“ Einige Vereinsmitglieder streben Siege in Wettkämpfen an, doch es gebe keinerlei Zwänge: „Es geht bei uns nicht um Punkte, sondern Spaß.“

Von wegen nur Wintersport. Im Sommer wird Skifahren in der Halle geprobt, allerdings als Trockenübung.

„Die Großzahl unserer Mitglieder kommt aus Glashütten und Oberems.“ Auch aus Schloßborn gäbe es loyale Mitglieder, obwohl der Ort seine eigenen Sportvereine habe. Derzeit gehören über 650 Sportsfreunde allen Alters zum SC, „und rund die Hälfte ist unter 18 Jahre alt“, berichtet Thomas Mangold. Man müsse damit leben, dass zwischen Abi und Familiengründung viele Menschen nicht in Vereinen sind, weswegen nur wenige 20- bis 35-jährige an Bord seien. „Die sind hochmotviert“

Zu vielen Sportarten gibt es im SC mehr als nur eine Mannschaft oder Gruppe: „Beim Tischtennis haben wir allein drei Herrenmannschaften, dazu kommen heute wieder Jugendmannschaften, die jetzt in der zweiten Saison sind, nachdem wir über 20 Jahre keine mehr gehabt haben.“ Solche Entwicklungen seien dem Elan der Jugendlichen und Kids zu verdanken: „Die sind hochmotiviert!“ Dunja Mangold ist zudem begeistert vom Einsatz der Eltern: „Sie unterstützen die Ambitionen ihrer Kinder sehr, und das ist heute nicht immer selbstverständlich.“

Das Programm des SC wird auch in diesem Jahr lebendig und abwechslungsreich sein, mit Kursen, Mannschaften, Wettkämpfen, Veranstaltungen und Festen. Wer dabei sein will, kann sich auf www.scglashuetten.de über das Angebot informieren.

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