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Golfclub spendet Turnier-Erlös an Ukraine-Hilfe

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Die besten Spielerinnen und Spieler des Eröffnungs-Turniers. © Red

Weilrod-Altweilnau (red). Mit diesem Turnier wurde offiziell die neue Golfsaison eingeläutet: Am Ostermontag fand traditionell das Osterturnier als Chapman-Vierer im Golfclub Taunus Weilrod statt. Nach der langen Winterpause waren den Teilnehmern die Vorfreude aufs Golfspielen anzusehen. So war es auch nicht verwunderlich, das der Zuspruch für das Turnier groß war und sich 76 Spielerinnen und Spieler angemeldet hatten.

38 Zweierteams sind am Start

Bei besten äußeren Bedingungen und einem, für die Jahreszeit, sehr guten Platzzustand, wurden 38 Zweierteams zeitgleich auf die Runde geschickt. Der tiefblaue Himmel und die sattgrünen Spielbahnen trugen maßgeblich dazu bei, das die gute Stimmung und die Spielfreude bei allen Beteiligten bis zum Schluß anhielten. Nach vollbrachter Leistung und 18 gespielten Löcher, strömten die Spielerinnen und Spieler zurück zum Clubhaus, um sich dort auf der Terrasse von der Club-Gastronomie verwöhnten zu lassen.

Mit willkommen heißenden Worten eröffneten Club-Präsident Thorsten Göbel und Vize-Präsidentin Irmina Bültmann, die Siegerehrung. Zuerst wurden den zahlreichen Gastspieler ein Golfball mit Clublogo überreicht, als Zeichen der Wertschätzung für ihre Teilnahme in Weilrod. Danach verkündete Thorsten Göbel, dass die eingenommenen Startgelder für das Osterturnier komplett zugunsten der Aktion Ukraine-Hilfe des Deutschen Golfverbandes gespendet werden. Darüber hinaus hatte der Club beschlossen, weitere 1000 Euro dazuzugeben, sodass insgesamt ein Spendenbetrag in Höhe von 1407 Euro zur Verfügung gestellt wurde.

Das Turnier hatte zudem noch eines sportliches Highlight zu bieten; an der 7. Spielbahn, einem Par 3, wurde von dem Clubmitglied, Astrid Günter, ein Hole in One gespielt. Auf Nachfrage sagte sie: »Das ist bereits mein zweites Hole in One auf dieser Spielbahn. Doch heute musste ich aufgrund des Gegenwindes einen Schläger mehr nehmen, ein Rescue 5. Dadurch konnte ich das Grün hoch anspielen. Der Ball kam kurz vor der Fahne auf und rollte direkt ins Loch.«

Auf die obligatorische Lokalrunde, wie sie üblich ist bei einem solch herausragendes Ereignis, wurde bewusst verzichtet. Stattdessen entschied sich die Familie Günter, das Geld dem Club für Neuanpflanzungen auf der Golfanlage zu spenden. Neben all den guten Taten, wurde auch gutes Golf gespielt. Unter anerkennenden Beifall wurden die Sieger geehrt.

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