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Gottesdienst in den Mai als Fest für den Frieden

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Weilrod-Altweilnau (red). »Was könnte wichtiger sein als Frieden auf unserer Welt?« Diese Frage stand am Abend des letzten Apriltages bei einem Gottesdienst in der evangelischen Kirche Altweilnau im Vordergrund. Es ging darum, Bilder und Musik vom Frieden mit in den Mai zu nehmen; dazu gab es gute Gespräche in dem vom Kirchenvorstand als kleines Fest gestalteten Rahmen.

Vier Friedensbilder erwarteten die Gottessdienstgemeinde. Eins davon die berühmte Friedensperformance »Bed-in for Peace«, die John Lennon und Yoko Ono im Jahr 1969 der Welt geschenkt haben. Damals, mitten im Vietnamkrieg verbrachten die beiden ihre Flitterwochen öffentlich im Hotelbett. Dort, sehr friedlich im Pyjama, empfingen sie Journalisten aus aller Welt und wollten »plakatativ wie eine Seifenwerbung« Inspiration für den Frieden in die Welt tragen. »Imagine all the people livin’ life in peace…«.

Im Gottesdienst kamen auch Friedensbilder aus der Bibel kamen, sogar die Weihnachtsgeschichte und ein Psalm, der vom gerechten Regieren erzählt. Vielstimmig auch die Musik vom Frieden: bekannte, wunderschöne, selbst musizierte und solche zum Mitsingen. Zu hören waren: Solotrompete (Dirk Recknagel), der Posaunenchor Merzhausen-Weilnau (Leitung Erhard Reuter), das Frauen-Vokalensemble mit Adrienne Edwards, Katrin Schöbel, Annika Thimme-Frowerk, und Christin Kasri, Andreas Mlynek am Keyboard und Volker Kehl am Schlagzeug. Dieser Gottesdienst, schrieb Janina Hinze der Redaktion, » war ein kleines Friedens-Hoffnungs-Gottesdienst-Fest.«

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