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Radu bleibt Vorsitzender

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FWG-Vorsitzender Heinz Radu (links) und Fraktionsvorsitzender Kurt Solz (rechts) verabschieden das langjährige Vorstandsmitglied Dietmar Lohnstein. © Andreas Romahn

Grävenwiesbach-Hundstadt (aro). Am Donnerstag traf sich die FWG Grävenwiesbach im Dorfgemeinschaftshaus Hundstadt, um die 2021 ausgefallene Jahresversammlung nachzuholen. Im Mittelpunkt stand neben Neuwahlen die politische Diskussion über Schwerpunkte künftiger FWG-Politik. Im Rahmen der Vorstandswahlen wurden der FWG-Vorsitzende Heinz Radu, der zweite Vorsitzende Armin Friedrich und Kassiererin Daniela Sorg-Meghawry in ihren Ämtern bestätigt.

Neu im Vorstand ist Cornelia Lehr als Schriftführerin, die das Amt von Dietmar Lohnstein übernahm.

Vorsitzender Radu und Fraktionsvorsitzender Kurt Solz dankten Lohnstein, der wegen eines Umzugs nicht mehr zur Verfügung steht, für die geleistete Arbeit. Zwölf Jahre als Schriftführer sowie zuletzt auch als Mitglied im Gemeindevorstand, hatte Lohnstein ehrenamtlich politisch gewirkt. Zur nächsten Gemeindevertretersitzung am 24. Mai wird die FWG den bisherigen Gemeindevertreter Dr. Karsten Braun für den Gemeindevorstand vorschlagen. Als Nachfolger von Dr. Braun würde Reiner Bettner ins Parlament nachrücken.

Zur Eröffnung der Versammlung blickte Vorsitzender Radu noch einmal auf die erfolgreiche Kommunalwahl 2021 zurück, bei der die FWG wieder als stärkste Fraktion mit sieben Sitzen ins Parlament einzog. Der FWG-Vorsitzende kündigte an, dass auf der nächsten Mitgliederversammlung das Vorgehen bei der Bürgermeisterwahl im Herbst 2023 erörtert werde.

Drei politischen Themen messen die Freien Wähler aktuell besondere Bedeutung zu. Der Glasfaseranschluss sei für die Gemeinde von überragender Bedeutung, appellierte Radu an die 16 anwesenden Mitglieder, sich bis zum 7. Mai für das Erreichen der Anschlussquote stark zu machen.

Wasserversorgung im Mittelpunkt

Im Mittelpunkt der Zukunft steht aus Sicht der FWG die Sicherstellung der Wasserversorgung. Radu berichtete gemeinsam mit Fraktionsvorsitzendem Solz von den bisherigen Maßnahmen. Neben der Brunnenbohrung steht die Erweiterung des Hochbehälters Heinzenberg auf dem Programm, um eine wachsende Bevölkerung versorgen zu können.

Schließlich sprach sich die Versammlung für ein verstärktes Angebot von erneuerbaren Energien in der Gemeinde aus, sowohl bei Wind als auch bei Fotovoltaik. Das sei ein entscheidender Schlüssel zur künftigen, nachhaltigen Gemeindefinanzierung.

Mit Nachdruck warb die Versammlung für die IKZ Feuerwehr, die im Dienstleistungszentrum in Usingen auf den Weg gebracht wird und für die FWG Grävenwiesbach eine Zukunftsentscheidung zur Entlastung ehrenamtlicher Feuerwehrleute ist.

Ebenso stimmte man der Gründung der Stromgesellschaft mit der Stadt Usingen und der Syna zu, mit der die Gemeinde Einfluss nehmen könne und die Grundversorgung der Bürger sichergestellt werde.

Mit einem weinenden Auge betrachteten die Freien Wähler die »unendliche Geschichte um die halbanonymen Urnengräber sowie die Erneuerung des Bürgerhaus Grävenwiesbach. Radu forderte für 2022 eine endgültige Entscheidung, wie es in Sachen Bürgerhaus weitergehen soll und verlangte, bis zu deren Ergebnis keine Entscheidung über das ehemalige Ohly-Gelände zu treffen.

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