1. Startseite
  2. Region
  3. Hochtaunus

Grüne verlangen Antworten

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

ualoka_0405_RotesRathaus_4c
Das Rote Rathaus in Wehrheim war zuletzt Teil heftiger Diskussionen. © Inka Friedrich

Wehrheim (inf). Die Diskussion um das Rote Rathaus in Wehrheim, wird momentan äußerst emotional geführt.

»In der letzten Zeit werden in Wehrheim viele Vermutungen, Halb- und Unwahrheiten geäußert, weswegen wir Grünen vom Gemeindevorstand die Fakten und Zahlen zu den Kosten und Vermietungen des alten Rathauses erfahren wollen«, erklärt Mark Sen-Gupta. »In diesem Zusammenhang möchten wir noch einmal betonen, dass weder wir als Grüne noch als Dreierbündnis bestehende Mieter herauswerfen oder aber das Rathaus unbedingt verkaufen möchten«, schreiben die Grünen weiter.

Trotzdem liege es aber in ihrer Verantwortung, dem Bürger transparent zu machen, wie mit ihrem Gemeindeeigentum umgegangen werde und wie die Steuergelder abgesetzt würden. Bisher seien die Zahlen und Fakten seitens der Gemeindeverwaltung noch nicht offengelegt worden. Auch der wirkliche Sanierungsbedarf sei vonseiten der Verwaltung noch nicht seriös benannt worden. Aus diesem Grund hat die Fraktion eine kleine Anfrage an den Gemeindevorstand eingereicht, die sie in der Gemeindevertretersitzung am Freitag, 13. Mai, beantwortet haben wollen.

Umfassender Fragenkatalog

Die Grünen fordern vom Gemeindevorstand die Beantwortung folgender Fragen:

Wie hoch waren und sind die jährlichen Sanierungs- und Instandhaltungskosten sowie die Unterhaltungskosten? Wie viel Quadratmeter Nutzfläche hat das Gebäude? Wie viele Quadratmeter waren und sind vermietet? Wie viele Mieter gab und gibt es? Wie viele Quadratmeter nutzt die Gemeinde? Sind Flächen Nutzern unentgeltlich zur Verfügung gestellt worden und wenn ja, wie viele? Wie hoch sind die Einnahmen durch Vermietung? Wie hoch ist der Mietzins pro Quadratmeter? Und gibt es Nebenabsprachen mit Nutzern beispielsweise auf Basis von Gegenleistungen für die Nutzung? Diesbezüglich möchten die Grünen wissen, welcher Art diese wären, ob diese schriftlich fixiert wurden, wer die Absprachen genehmigt hat und auf welcher Kalkulation der Gegenwert dieser Absprachen ermittelt wurde.

Die jeweiligen Beiträge sollen von der Verwaltung pro Jahr seit ihrem Auszug aus den historischen Räumen angegeben werden. Die Grünen erhoffen sich nach eigenen Angaben eine bessere Basis, auf der künftig agiert werden kann und die Kosten besser eingeschätzt werden können.

Auch interessant

Kommentare