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Grünecke mit Müll verunreinigt

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Am Samstagnachmittag mit Abfall verunreinigt: die Grünecke am Sportplatz Grävenwiesbach. Die Gemeinde will den Verursacher dingfest machen. © Andreas Romahn

Grävenwiesbach (aro). Vermutlich am Samstag kam es in Grävenwiesbach auf der Grünecke am Sportplatz erneut zu einem Fall illegaler Müllentsorgung. Spaziergänger meldeten am Samstagnachmittag die Tat, bei der in größerem Umfang Hausmüll auf der Fläche bzw. dem Zufahrtsweg zur Grünecke abgelagert wurde.

»Das ist völlig unverständlich«, schüttelte Büroleiter Heiko Bullmann den Kopf angesichts des Bildes von Windeln, Joghurtbechern und Masken inmitten des Grünschnittes. Und das ist auch kein Kavaliersdelikt, weist die Gemeindeverwaltung ausdrücklich darauf hin, dass das Verbringen von Abfällen aus dem privaten Haushalt auf die Grünecke eine Ordnungswidrigkeit darstellt, die mit Bußgeld geahndet wird.

Die Gemeinde bittet deswegen um Hinweise von Zeugen, um die Ordnungswidrigkeit verfolgen zu können. Erst im Januar 2022 hatte der Umweltausschuss (ULFA) bei den Haushaltsberatungen die extrem gestiegenen Kosten bei der Abfallentsorgung auf den Grünecken bemängelt.

Während die Gemeinde über Lösungen zur Verhinderung der missbräuchlichen Grünecken-Nutzung durch Ortsfremde berät, bedeutet die Verunreinigung des Grünabfalls durch Hausmüll einen weiteren zusätzlichen Kostenfaktor beim Abfallgut Grünschnitt.

Am Ende zahlen alle Bürger

Am Ende trägt der Bürger die Kosten in seiner Abfallgebührenrechnung. Insofern ist die Ermittlung des Täters der illegalen Abfallentsorgung von Bedeutung, weil ihm im Rahmen des Schadensersatzes Mehrkosten der Grünschnittentsorgung auferlegt werden könnten.

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