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Hatten wir das nicht schon einmal?

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Zu »Bedarf für Dirt-Bike-Bahn?«, UA vom 6. Mai.

Mit Erstaunen habe ich den Artikel aus dem Neu-Anspacher Umweltausschuss im Usinger Anzeiger gelesen.

Ich finde es gut, wenn in Neu-Anspach etwas für Jugendliche gemacht werden soll. Es gab vor ein paar Jahren schon einmal eine ähnliche Anlage unter der Heisterbachbrücke. Ein Bürger baute eine Half-Pipe und ein Landwirt half den Jugendlichen mit seinem Frontlader bei den Erdarbeiten. Auch ein Bauwagen wurde von der Stadt unter die Brücke gestellt, so hatten die Jugendlichen immer einen schönen Aufenthaltsort.

Diese Anlage hat damals wenige Kosten verursacht. In der ersten Zeit war unter der Brücke viel Betrieb. Nach einem Unfall ging es dann um den Versicherungsschutz. Die Radfahrvereinigung Neu-Anspach bot den Jugendlichen an, bei ihnen Mitglied zu werden und hierfür eine eigene Abteilung zu gründen. Das war’s dann: Es kamen kaum noch Jugendliche, bis die Anlage unbenutzt blieb und daraufhin eingeebnet wurde.

Sind bei den geplanten 80 000 Euro auch die Folgekosten eingerechnet? Muss das so teuer sein? Das geht bestimmt auch preiswerter. Einerseits werden Spielplätze für Kinder geschlossen und sollen verkauft werden, andererseits soll hier viel Geld investiert werden. Passt das zusammen oder sollte man mal sparen? Die Stadt hat doch sowieso kein Geld.

Roland Stark,

Neu-Anspach

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