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Hier sollen Rosen prachtvoll erblühen

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Usingen-Wernborn (msc). Auf Wernborn wartet viel Arbeit. Der Grund: Der Obst- und Gartenbauverein (OGV) freut sich auf den Besuch von rund 30 Rosenfreunden aus Löhndorf, die sich für den 11. Juni angesagt haben. Löhndorf im Kreis Sinzig/Ahr ist genauso wie Wernborn ein Rosendorf und damit eines von 17 in Deutschland. Mit allen findet ein jährliches Treffen statt.

Bis dahin sollen natürlich die Rosen im Usinger Stadtteil in voller Pracht erblühen, vor allem der Rosengarten in der Hallgartenstraße. Also trafen sich am Samstag unter der Leitung von Karin Zwermann fünf Helfer, die emsig zu Hacke und Schaufel griffen, um Unkraut zu entfernen.

Um die Arbeit für den Bauhof, der dort regelmäßig mäht, zu erleichtern, sind rund um die Rosen-Gruppen Randsteine gesetzt worden. Zwar ist noch nicht der gesamte Garten eingerahmt, aber dort, wo der Bauhof gearbeitet hat, bemühen sich die Helfer um ein ordentliches Bild. Schließlich sollen die insgesamt 70 Rosen-Sorten gut zur Geltung gebracht werden.

»Die Namensschilder sind leider mittlerweile nicht mehr da«, bedauerte Zwermann. Da es aber glücklicherweise eine genaue Aufstellung gibt, was wo wächst, könnten neue Schilder graviert werden. Doch erst mal muss alles raus, was nicht ins Beet gehört. Vielleicht noch ein kleiner Weg mit Rindenmulch dazu, außerhalb des Hauptweges, der durch viele Rosenbögen führt. Und schon wäre alles in dem Zustand, in dem sich der Garten für den Besuch präsentieren könnte. Doch bis dahin werden wohl noch viele Arbeitsstunden anberaumt werden müssen. »Es wäre echt hilfreich, wenn noch einige Leute dazukommen würden«, sagt die Wernbornerin.

Die vom Bauhof ausgebaggerte Erde wurde am Samstag auf die Rosenbeete und auf den Wegen verteilt. Außerdem sollen noch bienenfreundliche Pflanzen und Stauden gepflanzt werden.« Die Obst- und Gartenbauer haben einige Ideen, das Areal zu verschönern.

Zum Glück hätten Peter Zinke und Erikas Gebhardt zwischendrin immer mal für Ordnung gesorgt. »Sonst würde es noch schlimmer aussehen«, meinte Zwermann. Dass es am Vortag und in der Nacht geregnet hatte, machte die Arbeit für die Helfer etwas einfacher. »Dadurch ist der steinige Untergrund etwas durchfeuchtet und lässt sich besser verarbeiten«, erklärte Zwermann.

Übrigens plant der Obst- und Gartenbauverein für 12. Juni einen »Tag des offenen Gartens«, an dem bisher vier Wernborner Gartenbesitzer teilnehmen. Darunter ist natürlich auch Zwermann mit ihrem privaten Rosengarten. Auch ein japanischer und ein koreanischer Garten sind dabei.

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