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Vom 13. Dezember fahren Busse, aber auch Bahnen auf einigen Linien häufiger durch den Taunus.

Verkehr

Hochtaunuskreis: Neuer ÖPNV-Fahrplan ab Dezember

Der Hochtaunuskreis Kreis will den ländlichen Raum besser an den OPNV anbinden. Gelingt das?

Hochtaunus -Neue Verbindungen sind geknüpft, vorhandene verstärkt oder verändert. Der Fahrplanwechsel am 13. Dezember kann aus Sicht der heimischen Verkehrsbetriebe kommen.

Wie der Hochtaunuskreis mitteilt, werden mit diesem Tag die Fahrpläne bei einigen Bussen wie auch Regionalbahnen erweitert. Hierdurch, davon ist Landrat Ulrich Krebs (CDU) überzeugt, "verbessern wir die Erreichbarkeit des ländlichen Raums und gehen einen weiteren Schritt Richtung Verkehrswende".

Der Kreis spricht von einer "Vielzahl von Anpassungen", über die die Fahrgäste sich online über www.rmv.de informieren können. Einige besonders wichtige Änderungen haben die Verantwortlichen des Verkehrsverbands Hochtaunus (VHT) allerdings in ihrer Mitteilung zum Fahrplanwechsel bereits zusammengefasst. Bei den Bussen sind das unter anderem:

Kreisübergreifend - Der Ausbau des gemeinsamen Angebots des VHT und der Main-Taunus-Verkehrsgesellschaft auf der Linie 252 (Eschborn - Oberursel) . Hier wird montags bis freitags zwischen 9.30 Uhr und 17.30 Uhr eine stündliche Verbindung im Abschnitt von "Weißkirchen Ost" bis "Oberursel Bahnhof" angeboten und die zeitliche Lage der Fahrten nachmittags angepasst. Gemeinsam mit der Stadt Butzbach wird die Möglichkeit geschaffen, mit dem AST 66 nach Maibach und Bodenrod zu fahren.

Schulbus - In Usingen fahren künftig zwei Busse ab "Wenckstraße" zur "Grundschule". Da die Astrid-Lindgren-Schule ihre Schulzeiten angepasst hat, sollten die Fahrten zur Schule zuverlässiger werden. An Schultagen wird morgens eine neue Fahrt ab Friedrichsthal über Kransberg und "Wernborn Am Betzenberg" nach Usingen angeboten. Nach Unterrichtsschluss zur sechsten Stunde fährt ein weiterer Bus von Königstein über Schloßborn nach Glashütten . Auch an letzten Schultagen vor den Ferien und Tagen der Zeugnisvergabe baut der VHT sein Angebot aus. So werden zusätzliche Busse auf den Linien 61, 62, 63, 65, 68, 80, 82, 83 und 85 eingesetzt. Die Linien 51 und 86 führen nach der baubedingten Unterbrechung wieder in beide Fahrtrichtungen durch Niederreifenberg . Hieraus resultierten geänderte Abfahrtszeiten an der Grundschule Reifenberg.

AST - Sonntagmorgens bietet der VHT auf den Linien 50, 62, 65, 69, 82 und 83 zusätzliche Fahrtmöglichkeiten mit dem Anrufsammeltaxi (AST) an. Neben einer Ausweitung des Betriebszeitraums werden auch neue Fahrtrelationen angeboten. So verkehren in Zusammenarbeit mit der Stadt Kronberg zukünftig AST von "Kronberg Bahnhof" über das Thal zum Stift Kronthal. Hierbei werden die neuen Haltestellen "Kronberg Rathaus", Kronberg Grundweg", "Kronberg Talweg" und "Kronberg Stift Kronthal" bedient. Hierdurch können der Friedhof Thalerfeld und das Stift ohne lange Fußwege mit dem Nahverkehr erreicht werden.

Gipfel-Tour - Auch der höchste Punkt im Hochtaunuskreis wird besser mit dem Bus erreichbar sein. So verstärkt der VHT das Angebot zwischen Königstein und dem Gipfel des Rhein-Main-Gebietes. Die Feldberglinie , Linie 57, verkehrt zukünftig am Wochenende auch zwischen dem Großen Feldberg und Königstein stündlich. Der Linienabschnitt von "Königstein Bahnhof" bis "Oberursel Hohemark" wird jede Stunde befahren, wobei jeder zweite Bus weiter nach Bad Homburg fährt. Die Linie 80 verkehrt am Wochenende nur noch außerhalb der Betriebszeiten der Linie 57. Sonntags fahren hierdurch doppelt so häufig Busse zwischen Reifenberg und Königstein. "Durch diese Anpassung ist der große Feldberg als wichtiges Ziel vieler Ausflügler besser angebunden." erklärt Landrat Krebs. Damit Arnoldshain weiterhin mit Königstein verbunden bleibt, werden die Fahrten der Linie 60 nach Arnoldshain verlängert. red

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