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Für viele immer noch zwingend beim Grillen: die Holzkohle.

Holzkohle-, Gas- oder gar Elektrogrill?

Von wegen Grechtenfrage – wenn es darum geht, wie man seinem Grillgut am besten einheizt, ist die Antwort für Sebastian Prüßmann eindeutig: „Kohle!“ Nur deren Glut entfache die nötige Power, um einem

Von wegen Grechtenfrage – wenn es darum geht, wie man seinem Grillgut am besten einheizt, ist die Antwort für Sebastian Prüßmann eindeutig: „Kohle!“ Nur deren Glut entfache die nötige Power, um einem Stück Fleisch oder Gemüse die perfekten Röstaromen zu entlocken. Davon ist der Chefkoch der Villa Rothschild überzeugt, und deshalb facht er auch daheim lieber ein Feuerchen an, als den Regler für Gas oder Elektro hoch- und runterzudrehen.

Dabei kommt ihm allerdings zupass, dass in seinem Eigenheim mit Garten wie im Rothschild-Park die Nachbarn weit genug weg sind, sie also nicht komplett eingedampft werden, wenn Prüßmann den Grill anwirft. Ganz sicher ein Standortvorteil.

Aber was ist mit dem Grillen auf dem Balkon des Mehrfamilienhauses? Wenn da der Rauch der Holzkohle erst einmal um die Begonien der Müllers von nebenan wabert, ist die gute Nachbarschaft schneller durch als jedes Steak. „Dann ist der Gasgrill natürlich erste Wahl“, betont der Mann vom Fach. Eine saubere, weitgehend qualmfreie Variante – gerade für Singles und Pärchen, die sich abends nach der Arbeit noch schnell was auf den Grill werfen wollen. Sogar Röstaromen seien bei dieser Alternative zu bekommen. In diesem Zusammenhang hat Sebastian Prüßmann einen Tipp, auf den Interessierte beim Kauf eines Gasgrills achten sollten. Ein gusseiserner Grillrost statt der meist standardmäßig verbauten Edelstahlvariante könne beim Geschmack schon viel ausmachen. Und der Elektro-Grill? Wohlwissend, dass der Fragensteller selbst stolzer Besitzer eines solchen Steckdosenbrutzlers ist, macht es der Chefkoch gnädig und mit einem verzeihenden Lächeln: „Nehmen Sie lieber eine Pfanne, das geht schneller und besser.“ sj

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