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Dem kleinen Mäusebussard, den Christian Wick von der Feldberg-Falknerei hier in Händen hält, geht es gut.

Dramatische Stunden

Bergwacht am Feldberg im Einsatz: Bussard-Küken vor dem sicheren Tod gerettet

Die Bergwacht am Feldberg rettet am Sonntag einen kleinen Bussard. Jetzt hat er ein neues Zuhause.

Dem kleinen Mäusebussard, den Christian Wick von der Feldberg-Falknerei hier in Händen hält, geht es gut. Doch er hat eine traurige und dramatische Zeit hinter sich. Der Jungvogel ist Waise - und auch sein Geschwisterchen lebt nicht mehr. 

Einsatz für die Höhenretter

Am Sonntagnachmittag wurde die Bergwacht gegen 16 Uhr alarmiert. Küken säßen alleine im Nest am Homburger Hessenring, das für die Feuerwehr-Drehleiter zu hoch hing. Einsatzleiter Björn Nolting: "Ohne Hilfe wären die Babys verendet." Kein Problem für Berg- und Höhenretter Nicolas Glinkemann von der Bergwacht. Der 21-Jährige kletterte auf den 20 Meter hohen Baum. Ein beherzter Griff, dann war der Jungvogel im Jutebeutel. Denn nur in Dunkelheit bleiben Greifvögel ruhig. 

Neue Zuhause in der Feldberg-Falknerei

Anschließend wurde der Beutel vorsichtig am Seil vom Baum gelassen. Bis der Greifvogel groß und stark genug sein wird, um alleine zu überleben, kommt er im Falkenhof am Großen Feldberg unter. "Das dauert dann noch drei bis vier Wochen, bis der Kleine ausgewachsen ist, und weitere vier Wochen bis er ausgewildert werden kann," so der frisch erkorene Ziehvater, Falkner Wick. 

Sajak

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