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Hut in den Ring geworfen

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Ortsbeirat Altweilnau für Mehrgenerationenpark

Altweilnau -Der Altweilnauer Ortsbeirat sieht im örtlichen Sportplatz den idealen Standort für einen Mehrgenerationenpark. Am Montag in der jüngsten Sitzung fasste Ortsvorsteher Kurt Kolodziejczyk (FWG) die Argumente zusammen.

Die ebene Fläche sei ebenso wie die Infrastruktur wie Toiletten seien vorhanden. Duschen und Beleuchtung, Bushaltestelle und Parkplätze gebe es in unmittelbarer Nähe. Auch die Lage dicht am Neubaugebiet Neuerborn sei gut.

Wolfgang Esau (CDU) vom Gemeindevorstand teilte hierzu mit, dass ein externes Büro mit der Erstellung eines Konzeptes beauftragt sei. "Wir haben gute Chancen", sagte Armin Klimmek (SPD), aber es stünden ja alle Ortsteile zur Diskussion. Alle Ortsbeiräte seien eingebunden, "die Bürger sollen sich mitgenommen fühlen", so Klimmek, "wir haben unseren Hut in den Ring geworfen".

Viele Gräber vernachlässigt

Ein weiteres Thema war der Pflegezustand der Gräber auf dem Friedhof. Viele würden vernachlässigt. Die ehemalige Ortsvorsteherin Sonja Fladung betonte, dass dies schon seit Jahren Thema sei. Bisher habe es von der Gemeinde keine Unterstützung gegeben, obwohl eigentlich das Friedhofsamt zuständig sei. Hier seien die Namen der Angehörigen hinterlegt.

Manche der Gräber könnten auch geräumt werden, da die Liegefrist abgelaufen sei. "Das Unkraut auf vielen Gräbern ist pietät- und würdelos", betonte Fladung. Sei stellte die Idee in den Raum, Grabpflege gegen einen Obolus anzubieten. Der Ortsbeirat stellte einen Antrag an die Gemeinde, dass sich diese um das Problem kümmern möge. Aber auch um die Friedhofsmauer machte sich der Ortsbeirat Sorgen. Denn auf dem Nachbargrundstück wird derzeit gebaut, und dicht am Fuß der Bruchsteinmauer wurde jetzt der Boden tief abgetragen. Nun befürchten die Ortsbeiratsmitglieder, dass die Mauer nicht mehr standsicher ist.

Weiteres Friedhofsthema war die Bewässerung der Grabbepflanzungen. Um mehr Wasser zur Verfügung stellen zu können, wurde die Aufstellung von Regentonnen am Gemeindehaus und an der Trauerhalle besprochen. Der Kirchenvorstand habe hierzu schon grünes Licht gegeben, teilte Janina Hinze (FWG) mit.

Regentonnen für die Bewässerung

Hierzu wurde vereinbart, dass ein Ortstermin mit allen drei Parteien, dem Kirchenvorstand, der Gemeinde und dem Ortsbeirat anberaumt wird. Am Freitag, 22. Juli, 18 Uhr, will sich der Ortsbeirat außerdem zu einer Ortsbegehung treffen, um die sechs von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Schilder "Freiwillig 30" an neuralgischen Punkten zu verteilen.

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