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Impulsgeber und Sprachrohr

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Die beiden amtierenden Vereinsspitzen Dr. Regina Ernst-Messer und Hein Weidner (Mitte), umgeben vom Gründungsvorstand, bestehend aus Karl-Dietrich Schmitz, Hello Becker, Herbert Jäger, Siegfried Müller und Ilse Trenczek (von links). © Saltenberger

Gewerbeverein feiert 40-jähriges Bestehen - Weidner bleibt Vorsitzender

Neu-Anspach -Schinken-, Käse-, Lachsschnittchen, Mozzarellabällchen und Dessert - so beginnt nicht jede Jahreshauptversammlung des Gewerbevereins Neu-Anspach, aber diesmal gab es dafür einen guten Grund: Ein runder Geburtstag stand an, denn vor 40 Jahren wurde der Gewerbeverein gegründet. Mit einem Empfang wurde "die Erfolgsstory" gefeiert und dabei die Verdienste der Männer und Frauen der ersten Stunde gewürdigt. Um etwas genauer zu sein, nur eine Frau namens Ilse Trenczek gehörte zu den damaligen Gründungsmitgliedern, war gleich im Vorstand und übernahm später für viele Jahre den Vorsitz. Das hat sich aber dann schnell geändert, auch wenn Dr. Regina Ernst-Messer bei der jüngsten Wahl nicht mehr für den zweiten Vorsitz kandidierte, gehören zwei weitere Frauen dem Vorstand an und andere sind in den Vereinsgremien aktiv.

Die Gründungsmitglieder im Fokus wurden für ihre Verdienst mit einer Urkunde und einem Präsent geehrt: Es waren Karl-Dietrich Schmitz, Kassierer im ersten Vorstand, Siegfried Müller, Beisitzer in diesem, Hello Becker, zweiter Vorsitzender im ersten Vorstand, Herbert Jäger, Ehrenmitglied und zweiter Vorsitzender im zweiten Vorstand sowie Trenczek, Ehrenvorsitzende, Gründungsmitglied sowie Beisitzerin.

Vertretung für

150 Betriebe

Die Tagesordnung der Versammlung begann dann mit einer Rückschau des Vorsitzenden Heinz Weidner auf 40 Jahre Gewerbeverein. Die Initiative zur Gründung ging von der Gemeindeverwaltung aus, der damals Bürgermeister Rudolf Selzer vorstand. Eine Fotoa des ersten Vorstandes hatte Weidner in seiner Präsentation eingebaut: Es zeigte Rudolf Jäger, Helmut (Hello) Becker, Karl Dietrich Schmitz, Gerhard Nöll, Siggi Müller, Helmut Datz sowie Ilse Trenczek. Rudi Jäger sollte 18 Jahre den Verein leiten. Kontinuität im Vorsitz zeichnet den Gewerbeverein aus, so übernahm Trenczek für zwölf Jahre und der amtierende Vorsitzende Weidner, der das Amt 2012 antrat, hat mit zehn Jahren ebenfalls bereits eine runde Jahresanzahl erreicht.

Weidner streifte einige Höhepunkte der Vereinsgeschichte, beispielsweise den Gewerbeball, den man einst feierte, so auch zum 25-jährigen Bestehen. Das Kleeblatt erschien schon früh als Leitmotiv und ist bis heute Teil des Vereinslogos. Neben Nikolausmarkt und gehört auch das "Late Night Shopping" gehört ebenfalls zu den kollektiven Aushängeschildern des Vereins, in dem 150 Mitgliedsbetriebe organisiert sind, die rund 1000 Arbeitsplätze und 120 Ausbildungsplätze bieten: "In dieser starken Gemeinschaft können wir die Interessen von Handel, Handwerk, Dienstleistung und Industrie zum Wohle unserer Bürger und Kunden am besten vertreten", so der Vorsitzende stolz auf die 40 Jahre Erfolgsgeschichte Gewerbeverein.

Bellino würdigt Bedeutung

Viel hatten daran Anteil. So wurde auch den ehemaligen Vorstandsmitgliedern Susanne Emrich, Manuela Müller, Angelika Uhrig, Peter Jäger, Ralf Jaeger, Fred Maruhn, Markus Marx und Dieter Rösch ausdrücklich gedankt.

Die Leitung der Vorstandswahl wurde dem Stadtverordnetenvorsteher Holger Bellino übertragen, der die Bedeutung des Gewerbevereins würdigte. Er sei neben dem Wirken für den Standort Neu-Anspach das Sprachrohr auch gegenüber der Politik und ein wichtiger Impulsgeber für das kulturelle Leben.

Alle Positionen wurden einstimmig besetzt: Heinz Weidner, wurde im Amt bestätigt, zum zweiten Vorsitzender Thorsten Burgard gewählt. Weiter gehören Christoph Trybek, Joachim Datz, Christina Häuser, Anja Martinez und Marcus Götz dem Führungszirkel an. Weitere Ausschüsse wurden gebildet, so der Bau- und Messeausschuss, der von Joachim Datz und Christoph Trybek geleitet wird, sowie ein Werbe- und Marketingausschuss des Leitung Rebecca Trenczek und Nina Datz leiten werden. Die Versammlung sprach sich dafür aus, dass die Taunusmesse so bald als möglich wieder stattfinden soll. fms

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