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Info: Lob auch von der „Konkurrenz“

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Das Reformationsjahr war für Paul Lawatsch ein gutes Beispiel dafür, wie Christsein trotz aller Unterschiede gemeinsam gelebt werden kann.

Das Reformationsjahr war für Paul Lawatsch ein gutes Beispiel dafür, wie Christsein trotz aller Unterschiede gemeinsam gelebt werden kann. Die Art und Weise wie es auch ökumenisch gefeiert wurde, sei sehr einladend gewesen. Der katholische Bezirksdekan hat die Veranstaltungen nicht als Abgrenzung sondern als gemeinsame Erneuerung des Glaubens erlebt.

Lob gibt es von dafür, dass die Protestanten ihr Fest nicht überschwänglich gefeiert, sondern die Katholiken mit ins Boot genommen, und das Jahr auch zum ökumenischen Austausch genutzt hätten. Überhaupt sieht er die Ökumene im Hochtaunus auf einem guten Weg. Es gebe viele gemeinsame Veranstaltungen, wie die Exerzitien im Alltag in Wehrheim, die ökumenische Gesprächsreihe in Neu-Anspach, den regelmäßigen Austausch der Pfarrer und die gegenseitige Einladungen zu Festen. Im Reformationsjahr so viele, dass er sie gar nicht alle wahrnehmen konnte. „Wir machen schon sehr viel gemeinsam, aber 2017 hat einen weiteren Impuls zum geistlichen Austausch gegeben.“ Wenn man sich gemeinsam klar zum Glauben bekenne, müsse man auch keine Angst vor Auseinandersetzung mit anderen Religionen haben. Lawatsch fordert katholische und evangelische Christen daher auf, sich klar zu ihrem Glauben zu bekennen. mai

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