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Jens Koch neuer Rotary-Präsident

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Rudolf Jenisch hat die Rotary-Präsidentschaft an Jens Koch übergeben (von links). © privat

Vorgänger Rudolf Jenisch dankt für Unterstützung

Usingen -Beim traditionellen Treffen zur Mitte des Kalenderjahres hat der Präsident des Usinger Rotary-Clubs, Rudolf Jenisch, sein Amt an Jens Koch übergeben. Zuvor hatte der scheidende Präsident im Saal des Landgasthofs Saalburg auf ein außergewöhnliches Jahr mit großen Herausforderungen, aber auch besonderen Möglichkeiten zurückgeblickt. Sein Fazit: "Die Herausforderungen haben wir im Club dank vieler engagierter Freunde gut gemeistert und die Chancen gemeinschaftlich genutzt." Zu Corona seien die Flutkatstrophe an der Ahr und der Ukraine-Krieg gekommen; beide Katastrophen seien für den Club Anlass für großzügige Spendenaktionen gewesen. Rotary habe sowohl überregionale Initiativen als auch lokale Projekte unterstützt. "Außerdem wurde in Zusammenarbeit mit örtlichen Schulen ein Waldpflanzprojekt durchgeführt. Hier wurden im Usinger Wald in Zusammenarbeit mit dem Förster Groß für künftig trockeneres Klima geeignete Bäume gepflanzt. Mit zahlreichen interessanten Vorträgen und Besuchen bei der Usinger Geschäftswelt wurde die lokale Verbundenheit gefördert", so Jenisch, der sich bei allen Freunden, die ihn in seinem Amtsjahr mit Rat und Tat unterstützt und so das interessante Programm erst möglich gemacht haben, bedankte.

Auch Frauen als Mitglieder werben

Jetzt ist das neue Team verantwortlich. Dieser jährliche Ämterwechsel ist bei Rotary üblich. Da jeder Präsident seine eigenen Schwerpunkte setzt, hält diese Regel die Clubs jung und das Clubleben bleibt abwechslungsreich. Schließlich erleichtert die zeitliche Limitierung auch die Bereitschaft, ein Amt zu übernehmen. Jens Koch ist selbständiger Versicherungsvertreter der ALH-Gruppe mit einem Schwerpunkt bei dem Thema Gesundheit.

Koch hob hervor, wie ihm die gelebte Freundschaft im Club geholfen habe, als neues Mitglied sehr schnell in den Club integriert zu werden. Mit seinen Projekten möchte er diese positive Atmosphäre verstärken und das auch durch Corona zuletzt leider zu kurz gekommene Clubleben wieder intensivieren.

Er mache es sich zur Aufgabe, verstärkt neue Clubfreunde zu gewinnen und dabei auch den Gedanken zu prüfen, die weiterhin ausschließlich auf männliche Freunde ausgerichtete Suche zu verlassen. Schließlich sei die Mitgliedschaft von Frauen in den Rotary-Clubs inzwischen gelebte Praxis.

Weiter wolle er auch den Einsatz digitaler, sozialer Medien voranbringen. Sein Motto für das Jahr heißt "Vita et Sanitas", also Leben und Gesundheit. Koch: "Nur wenn wir gesund sind, können wir unser Leben genießen, jeder auf seine Art."

Dieser neue Schwerpunkt solle dabei die bewährten Projekte des Clubs ergänzen, die überwiegend schon seit vielen Jahren das Clubleben prägten. Dazu zählen laut Koch etwa die Schulwanderung und die Lesebuchaktion mit den Grundschulen sowie in Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen die Gewaltprävention und die Teilnahme am Usinger Weihnachtsmarkt. Alle diese Projekte folgten dem Rotary-Leitbild "Jugend-Verantwortung-Zukunft". Außerdem, so Koch, wolle der Club zusammen mit Usinger Schülern das Wiederaufforstungs-Projekt voranbringen, um die Wunden von Trockenheit und Borkenkäfer zu lindern. Weiterführen wolle er in jedem Fall auch all die internen Projekte, die den Zusammenhalt und die Freundschaft fördern.

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