GPS kann Leben retten

Wenn Ausflüglern im Gelände – mitten im Wald oder auf einem schwer zugänglichen schmalen Pfad – etwas zustößt, dann werden die Retter der Bergwacht alarmiert.

Wenn Ausflüglern im Gelände – mitten im Wald oder auf einem schwer zugänglichen schmalen Pfad – etwas zustößt, dann werden die Retter der Bergwacht alarmiert. Aber woher wissen die Einsatzkräfte eigentlich, wo sie die Verunglückten finden können?

Smartphones können einen wichtigen Beitrag für mehr Sicherheit der Wanderer und Spaziergänger leisten. Denn spezielle Notfall-Apps, die heruntergeladen werden können, zeigen den Unfallopfern nicht nur ihren Standort im Gelände an, sie können auch gleichzeitig einen Notruf absetzen und die entsprechenden Koordinaten übermitteln. Aber auch mit einem Outdoor-Navi kann der Standort bestimmt werden.

Ob mit oder ohne Smartphone: Zunächst gilt es für den Verunglückten, Ruhe zu bewahren und sich einen Überblick zu verschaffen. Begleiter sollen umgehend die Einsatzstelle absichern oder absperren, wenn nötig, Betroffene aus dem Gefahrenbereich retten und lebensrettende Sofortmaßnahmen einleiten.

Dann muss umgehend die Notrufnummer 112 gewählt werden oder der 112-Button einer Notfall-App gedrückt werden. Sollte gar kein Netz verfügbar sein, muss der Standort verändert werden, möglichst bergaufwärts.

Auf keinen Fall sollte das Handy aus- und wieder eingeschaltet werden, um über den Notruf ohne PIN-Eingabe ein vermeintlich stärkeres Netz zu bekommen. Diese Möglichkeit ist in Deutschland seit 2009 gesperrt und auch nicht nötig.

Entscheidend ist beim Notruf auch aus dem Gelände die Information zur Lage des Notfallortes. Wie dieser am präzisesten über GPS zu beschreiben ist, erklärt die Bergwacht Großer Feldberg im Internet unter – ebenso das weitere Vorgehen beim Notruf und Infos über das weitere richtige Verhalten. map

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