So kann man sich im Onlineportal registrieren

  Internationaler Datenaustausch: Deutschland hat mit sehr vielen Staaten Verträge abgeschlossen, dass Daten zu Kapitalanlagen im Ausland elektronisch übermittelt werden.

  Internationaler Datenaustausch: Deutschland hat mit sehr vielen Staaten Verträge abgeschlossen, dass Daten zu Kapitalanlagen im Ausland elektronisch übermittelt werden. „Es ist nicht verboten, Geld im Ausland anzulegen“, betont Finanzbeamtin Anke Drost, „aber die Kapitalerträge müssen dann auch in der Steuererklärung angegeben werden.“ Wenn nicht, kann es bei einem Datenabgleich unter Umständen für den Steuerpflichtigen ein böses Erwachen geben.

  Anlage EÜR: Ab dem Jahr 2017 müssen erstmals alle Steuerpflichtigen, die bisher ihre Anlage EÜR in Papierform abgegeben haben, diese authentifiziert elektronisch übermitteln. Und wenn er diese Anlage dennoch, wie in den Jahren zuvor, in Papierform abgebe, fragte ein Leser. Schließlich habe er überhaupt keinen PC. „Dann gilt die Steuererklärung im Regelfall als nicht abgegeben“, so Finanzbeamtin Carmen Weihmann. Im Falle eines nicht vorhandenen PCs könne man ja vielleicht einen Verwandten um Hilfe bitten oder müsse einen Steuerberater bemühen.

  Abgabetermine: Noch immer gilt der 31. Mai 2018 als Stichtag für die Abgabe der Einkommensteuererklärung 2017. Dieses Datum muss auch eingehalten werden, wenn die Abgabe der Steuererklärung in Papierform erfolgt. Eine Fristverlängerung kann nur in absoluten Ausnahmefällen gewährt werden. Bei einer elektronisch authentifizierten Übermittlung der Steuererklärung ist die Finanzbehörde hingegen großzügiger. Hier gilt der 31. Juli 2018 als letzter Abgabetag. Voraussetzung ist allerdings die vorherige Registrierung im elster-Onlineportal.

  Arbeitnehmer-Sparzulage: Steuerpflichtige, die in ihrer Steuererklärung einen Antrag auf Festsetzung einer Arbeitnehmer-Sparzulage angekreuzt haben, müssen sich noch einige Zeit gedulden, bis der Steuerbescheid kommt. Aus technischen Gründen können Finanzämter diese Anträge derzeit nicht bearbeiten. Die Folge: Diese Einkommenssteuererklärungen werden im Moment noch zurückgestellt.

  Belegvorhaltepflicht: Tatsächlich müssen keine Belege zur Einkommensteuererklärung eingereicht werden. Was aber nicht bedeutet, dass man die Belege wegwerfen kann. Tatsächlich wurde die Belegvorlagepflicht in eine Belegvorhaltepflicht umgewandelt. Das heißt, sollten die Finanzbeamten bei der Durchsicht der Steuererklärung Fragen haben, müssen die Belege auf Anfrage nachgereicht werden.

  Online-Registrierung: Die Finanzbehörde möchte, dass immer mehr Personen eine elektronische Einkommensteuererklärung abgeben. Dazu ist aber eine Registrierung unter notwendig. Anschließend bekommt man eine Zertifikatsdatei, mit der man seine Steuererklärung ohne Unterschrift elektronisch übermitteln kann. Dieses Zertifikat gilt fünf Jahre und kann danach ohne Probleme auch verlängert werden. Bei Fragen zur Registrierung kann man sich an die zuständige Hotline unter der Telefonnummer 08 00–5 23 50 55 wenden.

  Servicestelle Finanzamt Bad Homburg: So manche Frage lässt sich am besten in einem Gespräch klären. Hierfür steht unter anderem die telefonische Servicestelle des Finanzamts Bad Homburg montags bis donnerstags von 7.30 bis 12 Uhr und von 13 bis 15.30 Uhr sowie freitags von 7.30 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer (0 61 72) 107–0 zur Verfügung. aw

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