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Katja Gehrmann wird Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion

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Hochtaunus - Wenn Katja Gehrmann am heutigen Montag in ihr Büro in der Alten Sattelfabrik in Bad Homburg fährt, dürfte sie einem Wechselbad der Gefühle ausgesetzt sein. Zum einen Freude darüber, noch einmal an dem Ort zu sein, der die letzten Jahre ihr berufliches Leben und vielleicht auch darüber hinaus bestimmt hat. Zum anderen Wehmut, weil der Tag eine Zäsur einläutet. Zunächst einmal steht ein Abschied im Vordergrund: Der 27. Juni ist Gehrmanns letzter Tag als Geschäftsführerin des CDU Kreisverbands Hochtaunus. Nur ein paar Tage später folgt am Freitag, 1. Juli, auf den Fuß jedoch ein Neuanfang - nebst einem Sprung auf der Karriereleiter. An diesem Tag tritt die 36-Jährige ihr neues Amt als Pressesprecherin der CDU-Landtagsfraktion in Wiesbaden und der CDU Hessen an. Beruf von Herzen gerne ausgeübt In einem Brief an den Kreisvorstand macht Gehrmann deutlich, dass dieser Wechsel nicht gerade spurlos an ihr vorbei geht. "Seit fast fünfeinhalb Jahren darf ich Kreisgeschäftsführerin unserer CDU Hochtaunus sein und ich darf an dieser Stelle sagen: Es gab keinen einzigen Tag, an dem ich diesen Beruf nicht von Herzen gerne ausgeübt habe", sagt Gehrmann, die zugleich seit 2014 Fraktionsvorsitzende der CDU Friedrichsdorf und seit 2021 stellvertretende Kreistagsvorsitzende ist, um nur ein paar Beispiele für ihr politisches Engagement zu nennen. Gehrmann skizziert auch, wie intensiv die Jahre in der Geschäftsstelle der Kreis-CDU waren, seit sie im April 2017 dort aufgeschlagen war. Sie nennt zwei Bundestagswahlen, eine Landtagswahl, eine Landratswahl, eine Europawahl, eine Kommunalwahl und diverse Bürgermeisterwahlkämpfe, die ebenso in diese Zeit fielen wie zahlreiche Veranstaltungen, unzählige Mitgliederversammlungen und Kreisparteitage. Erwähnt sei in diesem Zusammenhang auch, dass darunter der eigene Bürgermeisterwahlkampf und der Kommunalwahlkampf in Friedrichsdorf vor einem Jahr war. Bei ersterem kam Gehrmann bekanntlich in die Stichwahl, wo sie dann knapp gegen den grünen Konkurrenten Lars Keitel unterlag. Dazu kamen Rechenschaftsberichte, Buchhaltung und die normale, administrative Arbeit in einer Kreisgeschäftsstelle. Sie sei Dienstleister und Ansprechpartner für fast 1800 Mitglieder, 13 Stadt- und Gemeindeverbände, sechs Vereinigungen und von zwei Bundestagsabgeordneten, zwei Landtagsabgeordneten, einem Landrat, einem Oberbürgermeister, einigen Bürgermeistern und einer Bürgermeisterin gewesen. Das alles habe die Stelle als Kreisgeschäftsführerin zu einem besonderen, umfangreichen und spannenden Beruf gemacht. Eng und sehr vertrauensvoll sei auch die Zusammenarbeit mit dem Kreisvorsitzenden Markus Koob gewesen. Gehrmann schließt mit einem Dank an alle. Ganz besonders an ihr "tolles Team in der Kreisgeschäftsstelle, ohne das alles niemals funktionieren würde". Ein alter politischer Weggefährte Den neuen Job in Wiesbaden bezeichnet Gehrmann als neue Herausforderung. Sie freue sich wahnsinnig auf diese neue, spannende Aufgabe. "Das ist genau das, was mir liegt, was ich kann und wofür ich zu Hundertprozent brenne." Trotzdem gehe sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge. "Die CDU Hochtaunus ist mein Herzensverband und vor allen Dingen mein Heimatverband und ich bleibe ihm selbstverständlich vollumfänglich verbunden", versichert Gehrmann und fügt hinzu: " Ich bin nicht weg, ich bin nur viel in Wiesbaden." Friedrichsdorf bleibt sie natürlich auch erhalten. Die Landeshauptstadt ist der Friedrichsdorferin auch aus parteipolitischer Sicht nicht ganz unbekannt. Immerhin war sie zwischen 2009 und 2013 Referentin bei Holger Bellino, seines Zeichens Landtagsabgeordneter und seit 2010 Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Landtag. Zugleich ist Bellino ein alter politischer Weggefährte aus dem Taunus, vor allem aus Neu-Anspach, wo Gehrmann mit 14 Jahren ihr politisches Engagement begonnen hatte. Und mit der Landes-CDU ist sie spätestens seit 2020 auf enger Tuchfühlung. Seit dieser Zeit ist sie Mitglied des Landesvorstands. Von daher wächst da gerade eine Menge zusammen, wie es scheint. Am heutigen Montag sitzt Katja Gehrmann zum letzten Mal an ihrem Schreibtisch in der Kreisgeschäftsstelle der CDU. Abschied nehmen heißt es - von Kollegen und politischen Weggefährten. Ab Freitag nimmt sie dann an neuer Wirkungsstätte in Wiesbaden Platz. © Jens Priedemuth

Friedrichsdorferin geht zur Landes-CDU, bleibt aber Stadt und Region erhalten

Hochtaunus -Wenn Katja Gehrmann am heutigen Montag in ihr Büro in der Alten Sattelfabrik in Bad Homburg fährt, dürfte sie einem Wechselbad der Gefühle ausgesetzt sein. Zum einen Freude darüber, noch einmal an dem Ort zu sein, der die letzten Jahre ihr berufliches Leben und vielleicht auch darüber hinaus bestimmt hat. Zum anderen Wehmut, weil der Tag eine Zäsur einläutet.

Zunächst einmal steht ein Abschied im Vordergrund: Der 27. Juni ist Gehrmanns letzter Tag als Geschäftsführerin des CDU Kreisverbands Hochtaunus. Nur ein paar Tage später folgt am Freitag, 1. Juli, auf den Fuß jedoch ein Neuanfang - nebst einem Sprung auf der Karriereleiter. An diesem Tag tritt die 36-Jährige ihr neues Amt als Pressesprecherin der CDU-Landtagsfraktion in Wiesbaden und der CDU Hessen an.

Beruf von Herzen gerne ausgeübt

In einem Brief an den Kreisvorstand macht Gehrmann deutlich, dass dieser Wechsel nicht gerade spurlos an ihr vorbei geht. "Seit fast fünfeinhalb Jahren darf ich Kreisgeschäftsführerin unserer CDU Hochtaunus sein und ich darf an dieser Stelle sagen: Es gab keinen einzigen Tag, an dem ich diesen Beruf nicht von Herzen gerne ausgeübt habe", sagt Gehrmann, die zugleich seit 2014 Fraktionsvorsitzende der CDU Friedrichsdorf und seit 2021 stellvertretende Kreistagsvorsitzende ist, um nur ein paar Beispiele für ihr politisches Engagement zu nennen.

Gehrmann skizziert auch, wie intensiv die Jahre in der Geschäftsstelle der Kreis-CDU waren, seit sie im April 2017 dort aufgeschlagen war. Sie nennt zwei Bundestagswahlen, eine Landtagswahl, eine Landratswahl, eine Europawahl, eine Kommunalwahl und diverse Bürgermeisterwahlkämpfe, die ebenso in diese Zeit fielen wie zahlreiche Veranstaltungen, unzählige Mitgliederversammlungen und Kreisparteitage. Erwähnt sei in diesem Zusammenhang auch, dass darunter der eigene Bürgermeisterwahlkampf und der Kommunalwahlkampf in Friedrichsdorf vor einem Jahr war. Bei ersterem kam Gehrmann bekanntlich in die Stichwahl, wo sie dann knapp gegen den grünen Konkurrenten Lars Keitel unterlag. Dazu kamen Rechenschaftsberichte, Buchhaltung und die normale, administrative Arbeit in einer Kreisgeschäftsstelle. Sie sei Dienstleister und Ansprechpartner für fast 1800 Mitglieder, 13 Stadt- und Gemeindeverbände, sechs Vereinigungen und von zwei Bundestagsabgeordneten, zwei Landtagsabgeordneten, einem Landrat, einem Oberbürgermeister, einigen Bürgermeistern und einer Bürgermeisterin gewesen. Das alles habe die Stelle als Kreisgeschäftsführerin zu einem besonderen, umfangreichen und spannenden Beruf gemacht. Eng und sehr vertrauensvoll sei auch die Zusammenarbeit mit dem Kreisvorsitzenden Markus Koob gewesen. Gehrmann schließt mit einem Dank an alle. Ganz besonders an ihr "tolles Team in der Kreisgeschäftsstelle, ohne das alles niemals funktionieren würde".

Ein alter politischer Weggefährte

Den neuen Job in Wiesbaden bezeichnet Gehrmann als neue Herausforderung. Sie freue sich wahnsinnig auf diese neue, spannende Aufgabe. "Das ist genau das, was mir liegt, was ich kann und wofür ich zu Hundertprozent brenne." Trotzdem gehe sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge. "Die CDU Hochtaunus ist mein Herzensverband und vor allen Dingen mein Heimatverband und ich bleibe ihm selbstverständlich vollumfänglich verbunden", versichert Gehrmann und fügt hinzu: " Ich bin nicht weg, ich bin nur viel in Wiesbaden." Friedrichsdorf bleibt sie natürlich auch erhalten.

Die Landeshauptstadt ist der Friedrichsdorferin auch aus parteipolitischer Sicht nicht ganz unbekannt. Immerhin war sie zwischen 2009 und 2013 Referentin bei Holger Bellino, seines Zeichens Landtagsabgeordneter und seit 2010 Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Landtag. Zugleich ist Bellino ein alter politischer Weggefährte aus dem Taunus, vor allem aus Neu-Anspach, wo Gehrmann mit 14 Jahren ihr politisches Engagement begonnen hatte. Und mit der Landes-CDU ist sie spätestens seit 2020 auf enger Tuchfühlung. Seit dieser Zeit ist sie Mitglied des Landesvorstands. Von daher wächst da gerade eine Menge zusammen, wie es scheint.

Am heutigen Montag sitzt Katja Gehrmann zum letzten Mal an ihrem Schreibtisch in der Kreisgeschäftsstelle der CDU. Abschied nehmen heißt es - von Kollegen und politischen Weggefährten. Ab Freitag nimmt sie dann an neuer Wirkungsstätte in Wiesbaden Platz. Foto: Priedemuth

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Katja Gehrmann ist seit Freitag an neuer Wirkungsstätte in Wiesbaden zu finden. © Priedemuth

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