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Kliniken organisieren weiteren Hilfstransport

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Hochtaunuskreis (red). Die Hilfsbereitschaft für die von Krieg und Vertreibung betroffenen Menschen in der Ukraine ist überwältigend: Unzählige Bürger sind dem Spendenaufruf der Hochtaunus-Kliniken gefolgt, die vergangene Woche einen Hilfstransport in die ukrainische Stadt Lviv organisiert haben.

»Wir bedanken uns ganz herzlich bei den vielen Menschen, die uns von Babykleidung bis Hundefutter, von Handtüchern und Bettwäsche bis zu Konserven viel Notwendiges gespendet haben und mit deren Hilfe wir nun zwei kleine und einen großen Hilfstransport in die Ukraine und zwei Transporte an die polnisch-ukrainische Grenze schicken konnten«, sagt Klinikgeschäftsführerin Dr. Julia Hefty. »Derzeit sind wir dabei, einen medizinischen Transport für drei Krankenhäuser in Lviv zusammenzustellen. Zusätzlich bereiten wir einen nichtmedizinischen Hilfstransport an die Grenze der Ukraine zu Moldau vor. Dort herrscht Mangel an allem.«

Kleiderkammer am Südcampus

Außerdem erwarte der Hochtaunuskreis in den nächsten Tagen etwa 1000 Geflüchtete, für die im Untergeschoss des Impfzentrums eine Kleiderkammer eingerichtet werden soll. Wer die Hilfsaktion unterstützen möchte, kann Sachspenden täglich von 10 bis 18 Uhr während der Öffnungszeiten des Bad Homburger Impfzentrums, Am Grünen Weg 1, abgeben. Um den unermüdlichen ehrenamtlichen Mitarbeitern, die die Spenden entgegennehmen, die Arbeit ein bisschen zu erleichtern, wäre es optimal, wenn die Spenden nicht alle zusammen, sondern in getrennten und beschrifteten Kartons abgegeben werden. Die Hochtaunus-Kliniken haben eine Liste mit den dringend benötigten Dingen zusammengestellt.

Andere Sachen können derzeit leider nicht angenommen werden. Viele Menschen möchten die Aktion tatkräftig unterstützen und beim Sortieren und Verpacken helfen. Diese Hilfe ist herzlich willkommen. Wer dabei unterstützen möchte, kann täglich zwischen 10 und 18 Uhr einfach im Impfzentrum vorbeikommen. Wer die Transporte mit Geldspenden unterstützen möchte, kann dies an allen drei Standorten der Kliniken in Bad Homburg, Usingen und Königstein sowie im Impfzentrum tun. Dort stehen jeweils am Empfang Spendenboxen bereit.

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