Fassenacht royal mit blauen Bohnen

„Wild wild West“ in Königstein – eine Schießerei gab es im HdB-Saloon am Samstagabend glücklicherweise nicht. Auch wenn sich die Kandidaten zur Bürgermeisterwahl bei der großen Kostümsitzung der Plasterschisser gegenübersaßen.

„Wild wild West“ in Königstein – eine Schießerei gab es im HdB-Saloon am Samstagabend glücklicherweise nicht. Auch wenn sich die Kandidaten zur Bürgermeisterwahl bei der großen Kostümsitzung der Plasterschisser gegenübersaßen.

Scharf schießen durfte am Abend vor der Bürgermeisterwahl nur einer: Rudolf Krönke. Allerdings zielte Mr. Protokoll erst in andere Richtung: „2017 war Schluss, seid mer net bös, jetzt beginnt das Jahr Eins nach de Bäckerei Hees.“ Wehmütig erkannte der Protokoller, dass mit vier Bürgermeisterkandidaten, das Amt begehrter sei als der Beruf des Bäckers.

Den Lehrstand in Königsteins Stadtmitte nahm Krönke genauso auf die Schippe wie die Umbaupläne für das Kurbad, das doch „in blau-gelb eine gute Parteizentrale der FDP“ abgäbe. Die Jurte, die während der Sommermonate in der Konrad-Adenauer-Anlage stand, inspirierte den Protokoller zu dem Vorschlag, Nomaden-Zelte auf dem Biesten-Gelände zu errichten. Klingt gut, aber auch ähnlich illusorisch wie Krönkes Idee, dem Landrat in der Sektbar eine Senkung der Kreisumlagen abzuringen. Eine Idee, die offenbar auch den tanzenden Elferrat fesselte. Zumindest holten die „Kommitäter“ schon mal das Lasso raus. Der Whiskey allerdings blieb im Schrank – auch beim heimischen Duo Gnadenlos. Als echte Königsteiner Weinköniginnen lieben die Damen den Rebensaft doch viel zu sehr.

Mit einer ganz besonderen Blüte des westlichen Taunus tanzten die Resi-Dancer durch den Plaschi-Saloon: Burgfräulein Helen I. und ihr Hofstaat waren dort allerdings nicht die einzigen royalen Glanzpunkte. Die vereinseigenen Königstänzer nämlich verliehen mit akrobatischem Können und viel Rhythmusgefühl dem guten alten „Cotton Eye Joe“ zu neuem Leben. efx

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