Stiftung Wermelskirchen

Fröhliche Clowns in St.Raphael

Hermann Groß übergibt eine Spende der Stiftung Wermelskirchen. Und der Heimleiter des Hauses St. Raphael bedankt sich mit einem Staubwedel in der Hand.

Für die Arbeit der Clowns im katholischen Alten- und Pflegeheim St. Raphael spendete die Stiftung Wermelskirchen erneut rund 1000 Euro. Die Vertreter der Stiftung engagieren sich seit zehn Jahren in sozialen Projekten wie der Hospizgemeinschaft Arche Noah Hochtaunus sowie für Kindergärten und Schulen in kirchlicher Trägerschaft.

„Da haben wir wieder eine bedeutende Summe abgestaubt“, freute sich Vater Eberhard, Leiter des Hauses St. Raphael – mit dem Staubwedel in der Hand. Denn die Gruppe von Schauspielern, die regelmäßig ins Haus kommt, um den Bewohnern ein abwechslungsreiches Programm mit Musik und Unterhaltung zu bieten, forderte diesmal zum Frühjahrsputz auf. Mit Staubwedel und anderem Putzgerät ausgestattet, befreiten sie Zimmer – und Bewohner – vom Staub des Winters und sangen dabei das Lied von den fleißigen Waschfrauen.

Der Gesang lockte einige Bewohner aus der Reserve, viele erinnerten sich an bekannte Liedtexte, zum Beispiel: „Das bisschen Haushalt.“ Auch beliebte Frühlingslieder beherrschten sie bis zur letzten Strophe. „Kommt ein Vöglein geflogen“ etwa. Liederbücher lagen bereit, wurden aber kaum gebraucht.

Speziell geschult

Die Clowns arbeiten schon im vierten Jahr mit den Menschen im Haus St. Raphael und wissen sehr genau, wen sie in das Programm einbeziehen können und wer lieber beobachten möchte. Sie sind speziell im Umgang mit Demenzkranken geschult, haben aber auch ein Gespür für die Bedürfnisse des Einzelnen. Diese zu erkennen und dabei „die Freiheit des Einzelnen zu achten“ (Vater Eberhard), das ist die Kunst ihrer Arbeit. In Abstimmung mit dem Pflegepersonal besuchen sie die nicht mehr mobilen Patienten auf ihren Zimmern und verbringen mit den anderen Interessierten Zeit im Aufenthaltsraum.

Gesang und Klavierspiel stößt dabei auf besonders viel Interesse, auch besonderes Material und vorsichtige Berührungen helfen dabei, die Sinne anzuregen. Diesmal waren es frische Frühlingsblumen, an denen jeder gern einmal riechen möchte, und ein täuschend echter Singvogel mit verschiedenen Vogelstimmen. Ein im wahrsten Sinn des Wortes sinnvolles Programm, das den Menschen im Haus Raphael viel Freude bereitet und sicher ein von der Stiftung Wermelskirchen unterstütztes Projekt bleiben wird.

(xs)

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