festung

Historische Kanone auf der Burgruine Köingstein installiert

Mit der nun installierten historischen Kanone wird Geschichte auf der Burg noch greifbarer. Als ein Ankerpunkt des Projektes „Festung Königstein – Ort europäischer Demokratiegeschichte“ des

Mit der nun installierten historischen Kanone wird Geschichte auf der Burg noch greifbarer. Als ein Ankerpunkt des Projektes „Festung Königstein – Ort europäischer Demokratiegeschichte“ des Vereins Terra Incognita soll mit dem funktionsfähigen sogenannten „12-Pfünder“ (so viel wogen jeweils die Kugeln, die damit verschossen wurden) an die deutsche Freiheits- und Demokratiebewegung erinnert werden, die bereits um 1793 als Bewegung aktiv war. Dabei wurden in der Königsteiner Festung 160 Demokraten der „Mainzer Republik“ eingesperrt. Die Kanone ist zwar aus dieser Zeit, aber kein Original von der Festung, auf der seinerzeit 14 Kanonen standen. „Damit hat sie einen hohen pädagogischen Wert“, so Christoph Schlott, der Vorsitzende von Terra Incognita. „Solche Kaliber standen hier, und sie waren kein Spielzeug.“ Zweiter Ankerpunkt des Projekts ist ein historisches Schaufenster, das in der Hauptstraße 37 als permanente Installation ebenfalls diese Zeit dokumentiert.

(alv)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare