Vom 22. bis zum 31. Oktober wird im Schatten des Königsteiner Burgturms gespukt und gegruselt. FOTOs: Stadt Königstein
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Vom 22. bis zum 31. Oktober wird im Schatten des Königsteiner Burgturms gespukt und gegruselt.

Halloween im Taunus

Königsteiner Festungsruine wird zum Spukschloss

  • Stefan Jung
    VonStefan Jung
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Geister, Skelette und Vampire halten Einzug auf der Burg - Gruselspaß vom 22. bis 31. Oktober

Königstein -Wenn Besucher der Königsteiner Burg vom 22. Oktober an ein kalter Schauer überkommt, soll das keineswegs nur den herbstlichen Temperaturen geschuldet sein. Dafür wollen Jörg Hormann und das Team der Kur- und Stadt schon sorgen. Und das auf die ganz gepflegte, gruselige Art - mit finsteren Gestalten, klappernden Skeletten, Spinnen-Gespinst und vielem mehr, was Halloween für Fans schön schaurig macht.

Wie bereits im vergangenen Jahr soll die Königsteiner Festungsruine auch in diesem zum Treffpunkt für alle werden, die Spaß daran haben, das Fürchten zu lernen.

Angst oder Sorge, dass es zu eng oder trubelig werden könnte, muss in Corona-Zeiten aber niemand haben. "Wir verzichten mit Blick auf die Pandemie auch in diesem Jahr bewusst auf ein großes Spektakel", kündigt Ronald Wolf an. Als Mitarbeiter der Kur- und Stadtinformation zeichnet er für die Organisation des Burg-Spuks verantwortlich und hat mit seinen Kollegen bewusst darauf geachtet, dass die Besucher ausreichend Zeit und Gelegenheit haben werden, sich mit ausreichend Abstand zu gruseln.

Während "Halloween"-Puristen ja eigentlich nur in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November die Geister heraufbeschwören, werden die alten Gemäuer hoch über der Kurstadt bereits vom 22. Oktober mit einem Gänsehaut-Faktor überzogen. Und das nicht nur zur Geisterstunde - Schlag Mitternacht -, sondern bis einschließlich 31. Oktober täglich von 10 bis 19 Uhr.

Will heißen: Freunde des schönen Schauerns können über die ganze Woche verteilt kommen und werden nicht gezielt zu einem bestimmten Tag und Uhrzeit eingeladen. Wolf: "So haben möglichst viele Gäste etwas davon und es wird nicht zu eng."

Dass das Gruselerlebnis dennoch "außergewöhnlich" wird - davon ist Jörg Hormann, verantwortlich für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing im Rathaus, überzeugt: "Es gibt neue Figuren und Effekte zu entdecken. Besonders gruselige Bereiche sind gekennzeichnet, so dass für jeden etwas dabei ist."

Bewährt habe sich im vergangen Jahr der Horror-Friedhof samt Selfie-Punkt. Da die Toten zu Halloween umherwandern, muss der Friedhof an einem neuen Ort gesucht werden. Draculas-Grusel-Dinner, die Spinnenhöhle oder der Tunnel des Schreckens laden in diesem Jahr ebenfalls zum schauderlichen Staunen ein.

Ein kleiner Hinweis aus dem Rathaus: Wer schreckhaft ist, sollte den "Dunklen Bogen" lieber in einer kleinen Gruppe betreten oder meiden.

Kein fiktiver Horror, sondern nach wie vor schaurige Realität ist die Pandemie. Daher müssen auf der Burg die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten und die Mund-Nase-Bedeckungen dort aufgesetzt werden, wo der Abstand nicht gewahrt werden kann. Ansonsten ist die Maske nur im Eingangsbereich Pflicht. Die Kontaktdaten müssen am Eingang mittels Luca-App oder ausliegenden Formularen erfasst werden.

Der Eintritt für Nicht-Königsteinerinnen und Königsteiner kostet 3 Euro an der Tageskasse am Burgtor, Kinder 1,50 Euro. Bürger der Kurstadt können sich kostenfrei gruseln. Wer passend verkleidet kommt, erhält ebenfalls freien Eintritt.

Nichts für schwache Nerven ist ein Besuch im "Dunklen Bogen".

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