Aus der Vogelperspektive wirkt der Falkensteiner Weihnachtsleuchtturm im knallbunten Lichtermeer besonders beeindruckend. Dieses Foto des Frankfurter Bildjournalisten Michael Probst hat es sogar in die Online-Ausgabe der Times geschafft.
+
Aus der Vogelperspektive wirkt der Falkensteiner Weihnachtsleuchtturm im knallbunten Lichtermeer besonders beeindruckend. Dieses Foto des Frankfurter Bildjournalisten Michael Probst hat es sogar in die Online-Ausgabe der Times geschafft.

Internationale Aufmerksamkeit

Königsteiner Weihnachtsbaum schafft es in London Times

  • VonJutta Badina-Burger
    schließen

Die riesige Douglasie aus Falkenstein fand sich online unter der Rubik "News in Pictures".

Falkenstein -Der 6. Januar ist traditionell in vielen deutschen Haushalten der Tag, an dem die Christbäume abgeschmückt und entsorgt werden.

Bei einem besonderen Exemplar im Königsteiner Stadtteil Falkenstein jedoch dürfte es mit dem Abschmücken an einem Tag wohl kaum getan sein.

Vorausgesetzt, die Besitzer machen sich überhaupt daran, das "Bäumchen" im heimischen Garten von seinen Lichterketten zu befreien, dann wird es dafür wohl eines Hubsteigers und vieler Hände bedürfen.

Immerhin ist die Douglasie wohl an die 40 Meter hoch und überragt die umliegende Bebauung im Bereich Helbighainer Weg und Wiesenhang um mehr als nur eine Tannenspitze.

Ist der Baum schon ob seiner schieren Größe ein echter Hingucker, so tat die daran angebrachte Weihnachtsbeleuchtung in den vergangenen Wochen ein Übriges, um die Blicke auf sich zu ziehen.

Über und über mit Birnen bedeckt, leuchtete das Nadelgehölz in allen Farben des Regenbogens. Ein einmaliger Anblick, der es sogar in die Online-Ausgabe der Londoner Times schaffte.

Unter der Rubrik "News in pictures" vom Samstag, 11. Dezember, fand sich ein Luftbild von dem natürlich gewachsenen, knallbunten Weihnachtsleuchtturm unter Fotos vom Papstbesuch in Peru und dem Wahlkampf in Kenia. Die Bildunterschrift dazu lautet: "Eine gigantische Douglasie ermöglicht es einem Hauseigentümer im kleinen Dorf Falkenstein, seine Nachbarn in den Schatten zu stellen."

Wie die Briten zum Bild samt Unterschrift kommen? Offensichtlich über den Frankfurter Bildjournalisten Michael Probst und vermutlich mittels einer Drohne.

Probst arbeitet für die weltweite Nachrichtenagentur Associated Press (AP) und hat das Foto über deren Kanäle in die Welt und bis auf die Insel getragen. juba/sj

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare