Königsteiner Benefizlauf

Läuft! Über 700 Starter gehen für guten Zweck auf die Strecke

Die Stimmung toll, das Wetter trocken, die Organisation top – der Rahmen hätte kaum besser sein können für die über 700 Läufer, die am Sonntag beim fünften Königsteiner Benefizlauf auf die Strecke gingen. Und weil es eben um die gute Sache ging, waren nicht Bestzeiten und Wetteifern gefragt – nein, man feuerte sich gegenseitig an.

„Lauf Sarah, lauf“, rufen zwei größere Jungs am Rande des Parcours. Die kleinen Läuferinnen und Läufer geben noch mal alles. Denn nicht nur Sarah hat Unterstützung mitgebracht. Am Ende der Strecke stehen mehrere Damen mit Medaillen über den Armen, und jedes Kind, das das Ziel erreicht, erhält umgehend eine davon.

Für die Damen vom Lions Club Königstein-Burg ist das eine Selbstverständlichkeit. Jeder Teilnehmer – egal ob Groß oder Klein – hat sich seine Belohnung verdient. Schließlich leistet jeder von ihnen einen Beitrag zum Gelingen des fünften Benefizlaufs und vor allem zum Wachsen der Spendensumme.

Analog zum Lauf des Vorjahrs soll der Erlös erneut dem Kreisverband Hochtaunus des Deutschen Kinderschutzbundes zugutekommen (siehe INFO). Ein mehr als guter Zweck, für den sich Jung und Alt, Walker und Jogger gerne auf den Weg machten.

Um Punkt 12 Uhr ertönte der Startschuss zunächst für den 700-Meter-Bambini-Lauf der Jahrgänge 2009 bis 2011. Die größeren Kinder der Jahrgänge 2006 bis 2008 mussten bereits 1,4 Kilometer absolvieren.

Der Rundkurs für die älteren Teilnehmer betrug insgesamt 2,5 Kilometer, die joggend oder walkend bewältigt werden konnten. Los ging es für alle an der Villa Borgnis im Kurpark, über die Hauptstraße, durch den Burghain, rund um die Burg, am Woogtalweiher vorbei und zurück in den Kurpark.

Wer genug Puste vorzuweisen hatte, konnte die Strecke auf 5 und 10 Kilometer erweitern, indem die Runde mehrfach gelaufen wurde.

„Der Spaß an der Sache soll aber auf keinen Fall zu kurz kommen“, unterstrich Ulrike Frech, Activity-Beauftragte des Lions Club Königstein-Burg, gut gelaunt. Schließlich wolle man doch, dass die Läufer die Runden gesund und munter überstehen. Für den Spaß und die Gesundheit war denn auch an vielen Ecken des Kurparks gesorgt. Auf der Wiese gab es vor dem Startschuss zum 2,5-Kilometer-Lauf ein Aufwärmtraining unter professioneller Anleitung, angefeuert durch die Trommelgruppe „Boiada“ aus Mainz. In einigen Zelten wartete auf die Teilnehmer Wellness pur. Im Zelt von Maike Schuster, Steffi Manthey und Hans Kraus konnten sich die Läufer mit einer Massage verwöhnen lassen oder kleinere Blessuren versorgen lassen. Petra Lüth und Stefan Geitz hingegen setzten ganz auf physikalische Gefäßtherapie, die die Durchblutung anregt und eine entsäuernde Wirkung haben soll. So könne eventuell sogar mancher Muskelkater vermieden werden, ist sich Petra Lüth sicher. Die professionelle Regeneration nach dem Lauf gab es gegen eine kleine Spende. Auch diese Einnahmen und die Einnahmen aus Glücksrad, Kinderschminken, Kuchenverkauf und vor allem die Startgelder fließen in den Spendenbetrag an den Kinderschutzbund mit ein. juba

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