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Schade ums magere Echo auf Flohmarkt

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Von: Esther Fuchs

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Sie können lachen, obwohl der Flohmarkt der Bischof-Neumann-Schule weniger Resonanz fand als erhofft (von links): Claudia von Eisenhart-Rothe, Schulsprecher Vincent Tuschik, Verkäuferin Silke Arndt und Organisatorin Marion Minten-Laxy.
Sie können lachen, obwohl der Flohmarkt der Bischof-Neumann-Schule weniger Resonanz fand als erhofft (von links): Claudia von Eisenhart-Rothe, Schulsprecher Vincent Tuschik, Verkäuferin Silke Arndt und Organisatorin Marion Minten-Laxy. © EFX

Schule rätselt, woran es lag. Ist Königstein vielleicht nicht der richtige Ort dafür?

Königstein -War es der Wintereinbruch mit Schneetreiben? Oder der Termin? Der Flohmarkt der Bischof-Neumann-Schule fand an einem Freitag statt. Der 13. war es nicht. Dennoch hatten die Veranstalter das Glück nicht auf ihrer Seite. Die Geschäfte hätten besser laufen können, berichtete Organisatorin Marion Minten-Laxy.

Die Bischof-Neumann-Schule wollte mit dem Flohmarkt ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit setzen. Die Schüler waren begeistert und zogen mit. Schulsprecher Vincent Tuschik gab sich zuversichtlich: „Wir freuen uns auf eine große Veranstaltung, in der wir mit viel Spaß zur Wiederverwendung und Weitergabe schöner Dinge animieren“, sagte der Jugendliche vor dem Ereignis.

Ein Teil der Einnahmen sollte einem guten Zweck zufließen. Jeder, der wollte, konnte einen Tisch buchen. Die Tischgebühr und zehn Prozent der Verkaufseinnahmen der Klasseninitiativen waren für das Kiserian-Schulprojekt in Kenia bestimmt.

Die Nachfrage an den etwa 20 Tischen blieb aber überschaubar. Warum? „Ich weiß es nicht. Ich kann es Ihnen wirklich nicht sagen. Vielleicht ist Königstein nicht der richtige Ort“, fasste Marion Minten-Laxy ihre Gedanken in Worte. Sie hatte auch in der Vergangenheit die BNS-Flohmarktorganisation inne. Diesmal habe das Orga-Team den Entschluss gefasst, mit ausgedehnten Öffnungszeiten von 14 bis 19 Uhr auch Berufstätige anzusprechen und sie nach der Arbeit an die Schule zu locken. Doch um 17 Uhr packten die letzten Verkäufer ihre Waren wieder ein.

Familie Arndt war auch dabei. Silke Arndt saß auf den vollen Kisten. „Wir hatten wirklich schöne Klamotten, Ski-Sachen, Bücher“, erzählte sie. Einiges habe sie verkauft, jedoch nicht so viel wie erhofft. „Naja, was soll’s“, nahm es die Mutter zweier BNS-Schulkinder gelassen. Mit ihrer Tischgebühr habe sie ja immerhin etwas Gutes getan.

Auch der Erlös aus dem Verkauf von Apfelsaft, den Claudia von Eisenhart Rothe in der Umwelt AG mit ihren Schülern gekeltert hatte, ist für das Kenia-Projekt bestimmt. Die Schüler ernten jährlich die Apfelbäume im Schulgarten. Die Einnahmen aus dem Verkauf anderer Speisen und Getränke wanderten ebenfalls in die Spendenbox. Auch Marion Minten-Laxy, die einen Stand hatte, spendierte die Einnahmen. So kam am Freitag ein höherer dreistelliger Spendenbetrag zusammen. Der Tag war gerettet. Es war ja auch nicht Freitag, der 13. efx

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