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Sie singen und swingen den Winter weg

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Drei Chöre, ein Ziel: die Gäste im Foyer des Hauses der Begegnung musikalisch aus dem Winterschlaf zu wecken. Hierzu hatte die Singgemeinschaft alle darin vereinten Ensembles aufgeboten.

Drei Chöre, ein Ziel: die Gäste im Foyer des Hauses der Begegnung musikalisch aus dem Winterschlaf zu wecken. Hierzu hatte die Singgemeinschaft alle darin vereinten Ensembles aufgeboten. Die Damen von „Sing mit Swing“ und die Herren des Männerchores – beide unter dem Dirigat von Wolfgang Gatscher – sowie die „Kurharmonix“ unter der Leitung von Stefan Hofman. Allen gemein war der Wunsch, den Frühling musikalisch zu begrüßen und ihre Zuhörer ein wenig in Schwung zu bringen. Und das gelang.

Auch wenn die Temperaturen draußen noch eine Winterjacke erforderten, verließen die Gäste das Haus der Begegnung nach dem Konzert doch deutlich beschwingter als sie es betreten hatten – und das lag nicht nur am Sektempfang.

Während der Männerchor der Singgemeinschaft mit Melodien wie „Coney Island Baby“ und „Yes, Sir, Thats My Baby“ für Stimmung sorgte, sehnte sich die versammelte Riege des Frauenchors „Sing mit Swing“ nach einem Traummann, den „Mr. Sandman“ bringen sollte.

„Sing mit Swing“ war in seinem Ursprung eigentlich „nur“ als Projektchor gedacht. Dann aber habe es so viel Spaß gemacht – da sind sich die Damen einig – „dass wir dabeigeblieben sind“. Nächstes Jahr feiert der „Projektchor“ bereits zehnjähriges Bestehen. Der Männerchor folgt 2018 mit der Feier zu seinem 125jährigen Bestehen, 2019 werden die Kurharmonix 30. Vorstand Kurt Nachtsheim freut sich schon auf die damit verbundenen großen Veranstaltungen, ist aber auch sehr zufrieden mit der Resonanz beim Frühlingskonzert.

Zwar traten die Herren der Kurharmonix krankheitsbedingt in kleiner Besetzung auf und waren dementsprechend stimmlich nicht ganz so stark, aber auch sie zauberten mit „Veronika, der Lenz ist da“ und weiteren Anlehnungen an die Comedian Harmonists Leichtigkeit und Frische ins Haus der Begegnung.

„Die Tradition in die Zukunft zu bekommen“, das wünschte sich Kurt Nachtsheim für die Singgemeinschaft, die sich mit derzeit 59 Mitgliedern auch an zahlreichen Königsteiner Veranstaltungen beteiligt. Nur durch Beiträge ließe sich die Gemeinschaft nicht finanzieren, stellte er fest. Dennoch war das Frühlingskonzert kostenlos. Spenden waren natürlich gern gesehen. Viele der Besucher kannten sich („Königstein ist eben ein Dorf“, kommentierte Nachtsheim), nutzten die Pause zur angeregten Unterhaltung und erfreuten sich an der heiteren Atmosphäre. Vor der Pause sang der Frauenchor „What a Wonderful World“ und stellte sich vorab die Frage, ob man das überhaupt noch sagen könne – man kann und sollte.

(xs)

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