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Kommentar

Ja, Diskussionen über Kita-Gebühren eignen sich hervorragend für standardisierte Debatten – die einen verteidigen zähneknirschend die unvermeidbare Erhöhung, die anderen kritisieren diese als überzogen, oft als unsozial.

Ja, Diskussionen über Kita-Gebühren eignen sich hervorragend für standardisierte Debatten – die einen verteidigen zähneknirschend die unvermeidbare Erhöhung, die anderen kritisieren diese als überzogen, oft als unsozial. Aber ziehen wir all das mal ab, bleibt im Fall der aktuellen Beitragsdebatte eine ziemlich miese Kommunikation.

Da legt die Verwaltung eine Eltern-Info in die Sommerferien, und ein vom Bürgermeister unterschriebener Brief bewirbt erst mal die neue Gebührenfreiheit für Drei- bis Sechsjährige, ehe auf die bevorstehenden Erhöhungen hingewiesen wird. Das mag aus Politiker-Sicht „gut verkauft“ sein, suggeriert aber, dass ein Dialog mit Eltern nicht wirklich gewünscht ist. Und im Stadtparlament wäre ein Wort zu den Unterschriftenlisten der Eltern angebracht gewesen.

In einer Stadt von der Größe Steinbachs muss es möglich sein, Eltern Gebührenerhöhungen transparent zu vermitteln, sie einzubinden und ihnen die politischen Prozesse noch deutlicher zu erklären.

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