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Kommentar zu Radwegen: Mit Augenmaß

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Vorsicht, jetzt bitte nicht gleich das Kind mit dem Bade ausschütten. Es ist völlig richtig und wichtig, die Stadt in Sachen Radwege zu ertüchtigen.

Vorsicht, jetzt bitte nicht gleich das Kind mit dem Bade ausschütten. Es ist völlig richtig und wichtig, die Stadt in Sachen Radwege zu ertüchtigen. Sich in Homburg auf zwei Rädern fortzubewegen ist nicht nur ein Mühsal, sondern – aufgrund fehlender Radwege – mitunter auch sehr gefährlich.

Doch bei allem Engagement sollte man nicht vergessen, dass Bad Homburg nicht Münster oder Amsterdam ist. Die Zusammensetzung der kurstädtischen Bevölkerung lässt auch nicht unbedingt darauf schließen, dass sich das in nächster Zukunft ändern wird und sich ganz Bad Homburg plötzlich aufs Fahrrad schwingen wird. Daher sollte man die Planung mit Augenmaß angehen. Ideen wie die Wegnahme eines Fahrstreifens auf dem Hessenring zugunsten der Radler schießen weit über das Ziel hinaus.

Wichtig ist daher vor allem, dass man sich jetzt nicht einzelne Projekte herauspickt, sondern ein Gesamtkonzept erstellt. Sowohl der Individualverkehr als auch die Busse müssen auch künftig noch vernünftig von A nach B kommen. Auch der Einzelhandel wird sich wünschen, dass ihre Kunden auch noch mit dem Auto in die Innenstadt kommen können.

Eins muss man allerdings sagen: Die Vorstellung, dass die Parkplätze vor dem Schmuckplatz verschwinden, ist äußerst attraktiv.

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