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Kosten noch nicht geklärt

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Die Atemschutzgeräte der Einsatzkräfte müssen regelmäßig überprüft und gewartet werden. © Sabine Neugebauer

Weilrod . Die Entlastung des Ehrenamtes sowie die Gewährleistung einer zukunfts- und rechtssicheren Erfüllung aller vorgeschriebenen Reparaturen, Wartungen und Prüfungen der Feuerwehrausrüstung steht bei der Entwicklung des Feuerwehr-Dienstleistungszentrums (DLZ) »Goldener Grund - Taunus« im Vordergrund. Die Kommunen Bad Camberg, Brechen, Hünfelden, Selters (Taunus) und Weilrod hatten dazu eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben.

Deren Ergebnis wurde den Gemeindevertretern vom beauftragten Büro Assmann in einer online-Veranstaltung im Februar vorgestellt. Anschließend und in den Wochen danach waren Fragen möglich, die am Donnerstagabend in der jüngsten Sitzung des Weilroder Haupt- und Finanzausschusses im Bürgerhaus von Emmershausen beantwortet wurden.

Werkstatt in Gemünden veraltet

Wie Bürgermeister Götz Esser (FWG) erläuterte, sei ein Hintergrund, warum sich Weilrod dort beteilige, dass die Atemschutzwerkstatt in Gemünden nicht mehr auf dem neuesten Stand sei, die Ampel zeige bereits »Rot«. Außerdem dürfe beispielsweise die Einsatzkleidung aufgrund möglicher Anhaftungen von giftigen Stoffen wie Rauchgasen nicht mehr in der heimischen Waschmaschine gewaschen werden. Gemeindebrandinspektor Stefan Jochetz betonte, die Feuerwehrführung sei von Anfang an in die Überlegungen zu einem Dienstleistungszentrum eingebunden gewesen. Man habe sich zwar umgeschaut, ob diese Dienstleistungen in der Nähe erbracht werden könnten, aber nichts adäquates gefunden. Dr. Stephan Wetzel (SPD) fragte an, ob es möglich sei, später weitere Gesellschafter aufzunehmen. Dies sei ja ein Grund, warum eine GmbH gegründet werden solle, erläutere Esser. Aber auch Nicht-Gesellschafter könnten dann hier Dienstleistungen beziehen, natürlich zu einem höheren Obolus. Wetzel hob hervor, die Weilroder Feuerwehrleute - 267 sind es zurzeit, davon 60 Atemschutzgeräteträger- hätten einen Anspruch darauf, so gut es geht ausgestattet zu werden. Esser ergänzte, es sei langfristig geplant, alle beteiligten Wehren aller Gesellschafter einheitlich auszustatten, um die Vorteile einer Einkaufsgemeinschaft zu nutzen.

Enthaltung von CDU und Grünen

Armin Ott (CDU) hatte noch Fragen zu den Kosten des DLZ, aber da er diese erst jetzt stellte, konnten sie nicht detailliert beantwortet werden. Darum enthielt er sich genau wie Gunnar Breier (Grüne) bei der Abstimmung über die Gründung eines gemeinsamen Feuerwehrdienstleistungszentrums im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit. Die übrigen fünf Ausschussmitglieder stimmten zu.

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