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Celil Günay (-7-, DJK) bejubelt sein Tor zum 2:0

Fußball, Spiel der Woche

Die DJK Bad Homburg ist der Aufstiegsrunde nah

DJK Bad Homburg nimmt im Verfolgerduell der Fußball-Kreisoberliga gegen den EFC Kronberg eindrucksvoll Revanche. Trainer Bodenröder hat dennoch zwei Kritikpunkte.

Seit dem Hinspiel im Oktober 2017 gegen die DJK Bad Homburg, welches der EFC Kronberg mit 2:0 für sich entscheiden konnte, hat sich in der Fußball-Kreisoberliga Hochtaunus im Kampf um Platz zwei die Spreu vom Weizen erheblich getrennt. Inzwischen sind die Kronberger wie auch die Helveten aus Kirdorf die letztverbliebenen Teams im Rennen um den Platz zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde mit den Vize-Meistern der KOL Frankfurt und KOL Friedberg. Dass die DJK nach dem Schlusspfiff am Waldschwimmbad wieder die Führung übernehmen konnte, war vor allem einem zu verdanken, der weiß, wie Aufstieg geht. Auf Kronberger Seite musste sich letztlich ein anderer, der weiß wie Aufsteigen über die Relegation geht, geschlagen geben.

Die Rede ist zum einen vom Kirdorfer Winterneuzugang Yasin Albayrak, der dem Aufstiegsensemble des FSV Friedrichsdorf angehört hatte. Ihm gegenüber hielt zum anderen EFC-Schlussmann Francesco La Medica (in der Vorsaison mit dem FV Stierstadt über die Relegation hochgegangen) zumindest den direkten Vergleich zwischen den Teams lange offen. Während Albayrak sich über den „großen Wunsch, wieder aufzusteigen“ äußerte, betrieb La Medica die Fehleranalyse mit seinen enttäuschten Mitspielern im Sitzkreis auf dem Rasen.

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Die DJK zeigte von Beginn an, dass sie einfach „mehr wollte“, wie Albayrak und EFC-Trainer Michael Janson nach Spielschluss konstatierten. Ein Chancenplus war die logische Folge – doch EFC-Keeper La Medica hielt, was es zu halten gab. Schon in Minute eins prüfte Yasin Albayrak aus kurzer Distanz die Reflexe des 34-Jährigen. Auch Kirdorfs Said Talhaoui scheiterte an einer jeweils starken Fußabwehr des Torhüters (10., 34.). In Minute 24 wurde La Medica aber doch überwunden: Bei einem weiten Schlag von DJK-Angreifer Yassin Belfkih zündete Albayrak, wie noch öfter in dieser Partie, den Turbo. Er enteilte allen Kronberger Verteidigern und schloss souverän zur Gästeführung ab. Zu kritisieren gab es im Spiel der Helveten bis hierhin nichts. Dies sollte sich im zweiten Durchgang fürs Trainergespann Stephan Bodenröder/Jürgen Bornschein allerdings ändern.

Rund um zwei Elfmeterpfiffe des Unparteiischen Michel Cucak (Frankfurt) kristallisierten sich die „einzigen Kritikpunkte“ der Partie für DJK-Übungsleiter Bodenröder heraus. Zunächst brachte sein Verteidiger Lukas Piecha EFC-Angreifer Dennis Janson im Strafraum zu Fall. Da das Spielen des Balles im Zweikampf eine größere Rolle spielte, war es augenscheinlich die erste gröbere Fehlentscheidung des Schiedsrichters. „Das muss man in dieser Liga einfach runterschlucken, der Schiri hatte aber auch eine schlechte Sicht“, wollte Bodenröder nicht zu hart mit Cucak ins Gericht gehen. Wahrscheinlich auch weil Jan Oliver Bieker den, durch Stefan Both, getretenen Strafstoß abwehren konnte (55.). Einen kleineren Knacks hinterließ dieser Pfiff dennoch kurzzeitig im Spiel der DJK. Nochmals konnte man sich bei Bieker bedanken, als er gegen Yannick Jochmann stark parierte (60.).

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Als der EFC wieder Lunte gerochen hatte, trat erneut Albayrak zum Vollsprint an. Der 28-Jährige zog in den Strafraum, narrte La Medica und bereitete das 2:0 durch Celil Günay mustergültig vor (63). Es folgte Bodenröders Kritikpunkt Nummer zwei. Nach Foul von La Medica an Günay parierte der EFC-Torwart den fälligen Strafstoß von Talhaoui. Talhaoui selbst war nicht als Schütze vorgesehen, was den eigenen Trainer erzürnte: „Wir sind hier nicht bei ,Wünsch dir was‘. Ich lege die Schützen fest. Said gehört nicht dazu. Kriegen wir hier noch das 1:2, gucken wir wieder blöd in die Röhre“ monierte Bodenröder. Statt eines Anschlusstreffers des EFC entschied der, kurz zuvor für Albayrak eingewechselte, Jonatan Ogbasilase im Nachsetzen den direkten Vergleich zur Freude der DJK (90.). Zur Belohnung gab es einen „trainingsfreien Montag“ vom Kirdorfer-Trainerduo.

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