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Gewann am Sonntag mit deutlichem Vorsprung die Bürgermeisterwahl in Kronberg: Christoph König.

Temmen-Nachfolge entschieden

König wird Kronberger Bürgermeister

  • Matthias Kliem
    vonMatthias Kliem
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Im Rennen um das Bürgermeisteramt in Kronberg hat sich am Sonntag Christoph König in der Stichwahl klar durchgesetzt. Der Sozialdemokrat, der als unabhängiger Kandidat angetreten war, kam auf 63,45 Prozent der Stimmen. Sein Kontrahent Andreas Becker (CDU) holte 36,55 Prozent.

Kronberg -Er hatte schon im ersten Durchgang einen deutlichen Vorsprung auf seine Mitbewerber und wurde seiner Favoritenrolle am Sonntag gerecht: Christoph König ging aus der Stichwahl um den Bürgermeisterposten im Kronberger Rathaus als Sieger hervor. Der Sozialdemokrat, der als unabhängiger Kandidat angetreten war und von SPD, Grünen und UBG unterstützt wurde, erhielt 63,45 der Stimmen. CDU-Mann Andreas Becker (CDU) musste sich mit 36,55 Prozent geschlagen geben. Die Wahlbeteiligung lag dieses Mal bei 51,4 Prozent, zwei Wochen zuvor hatten 55,8 Prozent der Kronberger Wahlberechtigten von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht.

Die Stichwahl war notwendig geworden, weil im ersten Wahlgang keiner der drei Bewerber eine absolute Mehrheit geholt hatte. König kam dabei auf 47,0 Prozent, Becker auf 30,2 Prozent und die FDP-Kandidatin Kristina Fröhlich auf 22,8 Prozent. Am Abend der Stichwahl sollte dann keine große Spannung aufkommen: König hatte nach Auszählung der ersten Stimmbezirke schon früh deutlich vor Becker gelegen und gab den Vorsprung im weiteren Verlauf nicht mehr ab.

Eigentlich hatten die Kronberger bereits am 7. Juni den Amtsnachfolger von Klaus Temmen (parteilos), der nicht mehr für eine dritte Amtszeit zur Verfügung steht, wählen sollen. Der ursprüngliche Wahltermin wurde aber wegen der Corona-Pandemie gestrichen, der Vorwahlkampf abrupt unterbrochen. Nach den Sommerferien hatten die Kandidaten ihren Wahlkampf dann wieder aufgenommen.

Die Amtsübergabe von Temmen auf König kann durch den späteren Wahltermin frühestens Mitte Dezember erfolgen, es wird aber eher mit einem Stabwechsel Anfang Januar gerechnet.

mak

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