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Nachwuchs im Opel-Zoo: Gleich zwei Nyala-Jungtiere geboren

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Mit ihrer Fellfarbe wären "Mutter" Nyala und ihr Junges für ein Leben in freier Wildbahn perfekt getarnt. Im Opel Zoo können sie sich aber ohne Gefahr den Besuchern präsentieren.
Mit ihrer Fellfarbe wären "Mutter" Nyala und ihr Junges für ein Leben in freier Wildbahn perfekt getarnt. Im Opel Zoo können sie sich aber ohne Gefahr den Besuchern präsentieren. © x

Wer sich am Anblick von putzigen Tierbabys erfreut (und wer tut das nicht?), der ist aktuell im Opel Zoo bestens aufgehoben.

Kronberg – Der Opel-Zoo ist in diesen Tagen die wohl tierischste Kinderstube im Taunus. Kaum ein Tag vergeht, an dem der Tierpark nicht einen süßen, weil noch kleinen Neuzugang vermeldet. Getreu dem alten Werbemotto "Tiere und Kinder gehen immer" sind Tierkinder natürlich auch besonders zugkräftig. Jüngstes Beispiel: Im Gehege der Tiefland-Nyalas wurden in diesen Tagen gleich zwei Jungtiere geboren.

Wie der Zoo in einer Mitteilung betont, ist an dem Nachwuchs schon gut zu erkennen, dass diese Antilopen-Art an ihren Lebensraum in dichten Wäldern und Dickichten mit Wasserzugang gut angepasst ist: Die hellen Streifen auf bräunlichem Untergrund lösen die Umrisse der Tiere im dichten Pflanzengewirr auf und bieten eine hervorragende Tarnung.

Nyalas im Opel-Zoo geboren: Unterschiede zwischen Geschlechtern

Auffällig ist bei den Tiefland-Nyalas auch ein ausgeprägter "Geschlechtsdimorphismus". Was das heißt? Kurz gesagt können Männchen und Weibchen zumindest rein optisch unterschiedlicher kaum sein.

Während die imposanten "Jungs" bis zu 140 Kilo schwer werden, dunkel gefärbt sind, Mähnen und auffallende Hörner besitzen, sind die Weibchen deutlich kleiner, wiegen etwa 60 Kilo und haben eine rötlich-braune Färbung und keine Hörner. Nyalas besitzen keine festen Territorien, beide Geschlechter haben überlappende Wohnbezirke. Es werden keine festen Herden gebildet. Die stabilste soziale Einheit ist ein ausgewachsenes Weibchen mit Jungtieren aus mehreren Generationen.

Nachwuchs im Opel-Zoo: Jungtiere nicht nur bei Nyalas

Die Bestände im südlichen Afrika sind laut Opel-Zoo zurzeit insgesamt nicht gefährdet; die Zoologischen Gärten Europas tragen mit einem European Ex-Situ Programme (EEP) zum Erhalt dieser Tierart bei, an dem auch der Opel-Zoo beteiligt ist. Die Nachzuchten werden in diesem Zuchtprogramm koordiniert.

Nachwuchs gibt es zudem im Gehege der Temminck-Tragopane. Und das zum ersten Mal. Ein Küken verstärkt den Bestand der fasanenartigen Vögel, die aus Süd- und Südostasien kommen. Dort bewohnt der Tragopan kühle, regenreiche Gebirgswälder in Höhenlagen von 900 bis 2 700 Meter. Wenn auch der Temminck-Tragopan in seinem Bestand im Freiland nicht als gefährdet gilt, nimmt dessen Zahl ab.

Auch bei den Weißrüssel-Nasenbären im Opel-Zoo hat es erstmals Nachwuchs gegeben. Nun sind die Jungtiere so groß, dass sie mutig ihre neue Umgebung erkunden können.

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